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Unsere Lesungen und Kartenbestellung

Hier finden Sie eine Übersicht über unsere Lesungen und Veranstaltungen.

Bitte bestellen Sie Karten per Mail an kontakt@leuenhagen-paris.de oder telefonisch unter 0511 – 31 30 55.

Vergangene Veranstaltungen finden sich unter diesem Link.

Wichtige Information rund um die Maßnahmen im Kampf gegen Covid-19

Unsere Lesungen

Da wir heute noch nicht wissen können, was morgen auf uns zu kommt,

informieren Sie sich bitte kurzfristig vor Ihrem Besuch auf unserer Homepage.

Die Niedersächsische Corona-Verordnung vom 3.04.2022 hat für Veranstaltungen keine Einschränkungen vorgesehen.

 

 


Unsere Öffnungszeiten in der Adventszeit

Empfehlungen, Unsere Lesungen

An den Adventssamstagen

am

26.11.2022         03.12.2022

10.12.2022         17.12.2022

sind wir

von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

für Sie da.



Benefizlesunglesung mit Elke Heidenreich am 09.12.2022

Unsere Lesungen

09.12.2022 (Fr),19.30 Uhr   – Pelikan TintenTurm, Pelikanplatz 21, 30177 Hannover

Elke Heidenreich  mit ihrem  Buch Ihr glücklichen Augen„. Kurze Geschichten zu weiten Reisen.

Elke Heidenreich ist in ihrem Leben sehr viel gereist: von Florenz nach China, von Berlin nach Amerika, und überall hat sie sich umgesehen. Nirgendwo jedoch ist sie ausgetretenen Pfaden gefolgt, nirgendwo hat sie nur das gefunden, was in den Reiseführern steht. Nein, sie hat sich ihre eigenen Wege gebahnt, hat Entdeckungen gemacht, die nur sie machen konnte, hat vor allem diejenigen Orte geliebt, die ihr etwas ganz Eigenes, Neues schenken konnten: eine besondere Straße, ein besonderes Essen, und einmal vermasselt ein Hund einfach eine Stadt wie Florenz. Und überall spürt sie die gleiche unstillbare Neugier auf die Menschen in den fremden Ländern und Städten. Eine wunderbare Entdeckungsreise!

 

Elke Heidenreich
© Stephan Pick

Elke Heidenreich, geboren 1943, lebt in Köln. Sie studierte Germanistik und Theaterwissenschaft und arbeitete bei Hörfunk und Fernsehen. Für ihr Werk wurde sie zuletzt mit dem Ernst-Johann-Literaturpreis 2021 ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen u.a.: Der Welt den Rücken (Erzählungen, 2001), Passione (Liebeserklärung an die Musik, 2009), Alles kein Zufall (Kurze Geschichten, 2016), Männer in Kamelhaarmänteln (Kurze Geschichten über Kleider und Leute, 2020) und zuletzt Ihr glücklichen Augen (Kurze Geschichten zu weiten Reisen, 2022). Im Kinder- und Jugendbuch veröffentlichte sie u.a. Nero Corleone kehrt zurück (mit Quint Buchholz, 2011), Nurejews Hund (mit Michael Sowa, 2013) und Erika (mit Michael Sowa, 2015).

 

 

Marc-Aurel Floros

Marc-Aurel Floros

Am Klavier wird sie begleitet von dem Pianisten und Komponisten Marc-Aurel Floros.

 

 

 

 

 

 

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem

PELIKAN TintenTurm

Wegbeschreibung

 

 

 

AUSVERKAUFT

Frau Heidenreich spendet den Erlös wieder an das Kinderkrankenhaus auf der Bult.

Mit freundlicher Unterstützung von Klavierhaus Döll und Klaviertransporte Hoffmann.


Unsere Lesungen

2023


Lesung mit Susanne Mischke am 10.01.2023

Unsere Lesungen

10.01.2023 (Di), 19.30 Uhr – in der Apostelkirche

Susanne Mischke mit ihrem neuen KriminalromanAlle sehen dich“.

In Bodo Völxens Dienststelle herrscht Chaos: Anwärter Joris Tadden soll gleich zwei Kommissare vertreten, die für unbestimmte Zeit ausfallen. Die Frauen schwärmen für den waschechten Friesen, aber Völxen sieht nur die Unerfahrenheit. Außerdem schlägt er sich mit der geltungssüchtigen Bloggerin Charlotte Engelhorst herum, die sich verfolgt fühlt und jeden auf infame Weise verdächtigt. Zu Unrecht? Doch dann verunglücken Personen aus ihrem Umfeld tödlich. Ist ein Follower tatsächlich zum Verfolger geworden? Völxen lässt sein Team ermitteln, nicht ahnend, dass auch der suspendierte Erwin Raukel im Hintergrund mitmischt.

Susanne Mischke wurde 1960 in Kempten geboren und lebt heute in Wertach. Sie war mehrere Jahre Präsidentin der „Sisters in Crime“ und erschrieb sich mit ihren fesselnden Kriminalromanen eine große Fangemeinde. Für das Buch „Wer nicht hören will, muß fühlen“ erhielt sie die »Agathe«, den Frauen-Krimi-Preis der Stadt Wiesbaden.

Ihre Hannover-Krimis haben über die Grenzen Niedersachsens hinaus großen Erfolg.

Ihr Kostenbeitrag € 12,-

AUSVERKAUFT


Vortrag mit Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate am 18.01.2023

Unsere Lesungen

18.01.2023 (Mi) 19.30 Uhr – in unserer Veranstaltungsetage

Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate spricht zum Thema „Werte und Tugenden im 21 Jahrhundert“ .

 

Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate
© copyright by Anna Meuer

Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate, Unternehmensberater für Afrika und den Mittleren Osten, Autor und Politischer Analyst

*1948 in Addis Abeba

Mitglied des äthiopischen Kaiserhauses.

Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte in Tübingen und Cambridge. 1978 Promotion in Frankfurt am Main. Wegen den politischen Umwälzungen in seiner Heimat musste Dr. Asserate in Deutschland bleiben, wo er 1981 auch die deutsche Staatsbürgerschaft erhielt. In den Jahren 1980 – 1983 war er Pressechef der Düsseldorfer Messegesellschaft. Seitdem arbeitet er als selbständiger Unternehmensberater. 1976 gründete er die erste Menschenrechtsorganisation für Äthiopien, den Council for Civil Liberties in Ethiopia e.V., 1994 Orbis Aethiopicus – die Gesellschaft zur Erhaltung und Förderung der äthiopischen Kultur e.V. Im November 2012 rief er Pactum Africanum – Verein für den Dialog zwischen den abrahamitischen Religionen e.V. ins Leben, um einen Beitrag zur Lösung der religiösen Herausforderungen in Afrika zu leisten.

Mitgliedschaften/Memberships

Mitglied des Innovationsbeirates des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Vorsitzender des Beirates des Deutsch-Äthiopischen Studenten- und Akademikervereins e.V.

Mitglied des Alumni-Rates der Goethe-UniversitätFrankfurt am Main

Mitglied des Kuratoriums „Jugend debattiert“

Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Afrika-Stiftung

Vorsitzender der Deutsch-Äthiopischen Stiftung (German-Ethiopian Foundation)

Vorsitzender des Kuratoriums der

Gesellschaft zur Förderung von Museen in Äthiopien e.V.

Auszeichnungen/Honours

Adelbert-von-Chamisso-Preis für Manieren, 2004, Ehrensenator der Universität Tübingen, 2010, Walter-Scheel-Preis des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, 2011 Listros Award, 2011, Literaturpreis der Neuen Literarischen Gesellschaft zu Marburg, 2012, Jakob-Grimm-Preis Deutsche Sprache, 2015, Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, 2016

Eine gemeinsame Veranstaltung mit Lions Clubs Hannover-Leibniz

Ihr Kostenbeitrag € 12,-  der Erlös wird für einen guten Zweck gespendet!


Lesung mit Hendrik Otremba am 25.01.2023

Unsere Lesungen

25.01.2023 (Mi), 19.30 Uhrin unserer Veranstaltungsetage

Hendrik Otremba mit seinem Roman Benito“.

1995 fährt der elfjährige Cherubim mit seiner Pfadfindergruppe auf eine dreiwöchige Kanufahrt einen westdeutschen Fluss entlang. Sie alle tragen klingende Fahrtennamen wie Kippe, Maus und Fliegentöter. Ihren Anführer, ein paar Jahre älter als sie, nennen sie Häuptling. Je weiter der Fluss sie trägt, desto verbundener fühlt sich Cherubim den anderen, desto mehr vergisst er sein Zuhause. Dort warten ohnehin nur seine frisch getrennten Eltern auf ihn, die Mutter überfordert, der Vater depressiv. Für den blinden Benito, mit dem er sich eines der Boote teilt, entwickelt er ein zunehmend obsessives Interesse.
Dann geschieht ein schreckliches Unglück: Durch einen Jagdunfall wird der Anführer getötet, woraufhin die Jungen bald dem Wahnsinn nahe die Flussfahrt ohne ihn fortsetzen. Immer tiefer geraten sie nun in eine verstörende Welt. Das kindliche Abenteuer wird zu einem surrealen Albtraum. Benito erfährt dabei eine radikale Wandlung: Zunehmend ergeht der zu Beginn noch in sich gekehrte Junge sich in immer zornigeren Monologen, die den Irrweg der Zivilisation anprangern. Aus dem stillen Jungen wird ein fatalistischer Prophet, ein blinder, apokalyptischer Seher.
Drei Jahrzehnte später ist aus Cherubim ein bekannter Schriftsteller geworden, der einer rätselhaften Einladung folgend nach Bonn kommt. Am Tag des Empfangs im bekannten Hotel Paradies, das von einer Vielzahl prominenter Menschen aus Politik, Wirtschaft und dem Showgeschäft besucht wird, stürmt ein maskierter Mann den Saal Eden, schließt die 300 Gäste darin ein und schießt minutenlang wild um sich. Wie durch ein Wunder kommt niemand zu Schaden. Cherubim begreift schnell, dass das Attentat nur vorgetäuscht und mit viel Pomp inszeniert ist. Und hat nicht Benito sein linkes Bein genauso nachgezogen wie der Attentäter?
In der Folge begibt er sich auf eine Spurensuche durch das Ruhrgebiet, reflektiert die Mythen der alten BRD und muss immer mehr feststellen, dass das öffentlichkeitswirksame Rätsel, dem er in Bonn beiwohnte, eng verwoben ist mit den Ereignissen seiner Kindheit. So wird die Suche nach der Wahrheit auch eine Suche nach seiner eigenen Vergangenheit.
In eindringlicher Sprache erforscht Hendrik Otremba, was uns über unsere eigenen Grenzen treibt. Abenteuererzählung und Künstlerroman in einem entwirft Benito im dichten Wechsel zwischen zwei Zeit- und Erzählebenen ein Kaleidoskop aus Zorn und Intellekt, Aktion und Reflexion, Terror und Kunst.

Hendrik Otremba
© Max Zerrahn

Hendrik Otremba, geboren 1984 in Recklinghausen, ist Schriftsteller, bildender Künstler und Sänger der Gruppe Messer, außerdem arbeitet er als Dozent für kreatives Schreiben und gelegentlich als Kurator. Als freier Journalist schreibt er sporadisch über Musik. Seine Malereien werden als Plattencover und in verschiedenen Magazinen veröffentlicht und ausgestellt. Im März 2017 ist sein Debütroman „Über uns der Schaum“ erschienen, im August 2019 folgte sein zweiter Roman „Kachelbads Erbe“. Mit Messer hat er bisher fünf Alben veröffentlicht, zuletzt 2021 „No Future Dubs“. Er lebt in Berlin.

 

Ihr Kostenbeitrag € 12,-


Lesung mit Klaus-Peter Wolf am 03.02.2023

Unsere Lesungen

03.02.2023 (Fr), 19.30 Uhrin der Apostelkirche

Klaus-Peter Wolf mit seinem neuen Kriminalroman Ostfriesengier“.

So explosiv hatte sich die neue Polizeichefin ihre Amtseinführung nicht vorgestellt. Der 17. Fall für Ann Kathrin Klaasen und ein brutaler Angriff auf die Polizei von Nummer-1-Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf.

Die neue Polizeidirektorin Elisabeth Schwarz hatte gerade ihre Antrittsrede begonnen, als auf dem Parkplatz vor der Polizeiinspektion ein Auto explodierte. Nicht irgendein Auto, sondern das Auto von BKA-Mitarbeiter Dirk Klatt.

Führt hier jemand Krieg gegen die Polizei?, fragte sich Elisabeth Schwarz. Hatte Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen deshalb auf den Posten der Polizeidirektorin verzichtet? Weil sie wusste, wie gefährlich dieser Job in Ostfriesland wirklich war? Und war das der wahre Grund, warum Martin Büscher in den Ruhestand versetzt werden wollte?

Für die neue Polizeidirektorin türmten sich plötzlich Fragen über Fragen. Für Ann Kathrin Klaasen stellten sich nur zwei: Wer legt Bomben unter Polizeifahrzeuge? Und warum?

Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im selben Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln an die Küste gezogen und Wahl-Ostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 26 Sprachen übersetzt und über dreizehn Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für „Tatort“ und „Polizeiruf 110“.

Der Autor ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.
Die Romane seiner Serie mit Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen stehen regelmäßig mehrere Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, derzeit werden einige Bücher der Serie prominent fürs ZDF verfilmt und begeistern Millionen von Zuschauern.

Ihr Kostenbeitrag € 14,-

AUSVERKAUFT


Vortrag mit Sabine Mertens am 06.02.2023

Unsere Lesungen

06.02.2023 (Mo), 19.30 Uhrin unserer Veranstaltungsetage

Sabine Mertens mit einem Vortag zum Thema „Trägt Gendern zur Wertschätzung bei?“.

Sabine Mertens

Sabine Mertens, Jahrgang 1957, ist Coach, Systemischer Berater und Kunsttherapeut in eigener Praxis, Lehrbeauftragter an Hochschulen und Bildungseinrichtungen, Autor von Fachtexten (BELTZ) und Übersetzer En/De. Ihr persönliches Forschungsinteresse gilt der Kopplung der menschlichen Wahrnehmung mit Empfinden, Fühlen und Denken und damit verbunden der Handlungsfähigkeit und (Selbst-)wirksamkeit von Individuen. „Dauererregung verstetigt die Verengung des Bewusstseins und damit die Einschränkung des Handlungs- und Entscheidungsspielraums. Wie entstehen Bewusstseinszustände, und wie kann man sie nutzen, um in einer dauergestressten Gesellschaft resilient, lebenstüchtig, kurz: ausdrucks- und handlungsfähig zu sein?“
Sabine Mertens ist außerdem Leiter der AG Gendersprache im VDS e.V. (Verein deutsche Sprache). Sie betrachtet ihre Muttersprache Deutsch als hohes und schützenswertes Kulturgut, als Nährlösung und produktive Erstausstattung ihres persönlichen, kulturellen, beruflichen Soseins. (Mutter-)sprache prägt und überträgt Emotionen, Ausdrucksweisen, Mentalitäten, Denktraditionen, Vermittlungsmethoden und Verhaltensmodelle als Rhythmus und Tonalität schon vor dem Aufsaugen der Muttermilch. Demgegenüber erscheinen ihr Genderfeminismus und Neusprech in Theorie und Praxis anmaßend und monströs. Die ideologische Sprachreinigung greift massiv in gewachsene Strukturen ein.
Sabine Mertens hat selbst die Erfahrung gemacht, als Autor zum Neusprech genötigt zu werden, sah ihre Urheberrechte durch übergriffige Redaktionen verletzt und erstritt ihre Urheberrechte gegen einen Verlag vor Gericht. Derlei Erlebnisse haben ihr die Dringlichkeit der Verweigerung dieser kollektiven Mundwäsche deutlich gemacht. Über die Auswirkungen der politisch forcierten Sprachdoktrin schreibt sie bei der Achse des Guten.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit Lions Clubs Hannover-Leibniz

Ihr Kostenbeitrag € 12,-   der Erlös wird für einen guten Zweck gespendet!


Lesung mit Dirk Gieselmann am 14.02.2023

Unsere Lesungen

14.02.2023 (Di) 19.30 Uhr – in unserer Veranstaltungsetage

Dirk Gieselmann mit seinem Roman „Der Inselmann“.

Eine vergessene Insel, ihr stiller König und die Sehnsucht nach einem Leben abseits der Welt. „Der Inselmann“ ist das ebenso berührende wie sprachmächtige Porträt eines Außenseiters und eine Hymne auf den Eigensinn. Anfang der Sechziger in einem entlegenen Teil Deutschlands. Das Ehepaar Roleder zieht auf eine unbewohnte Insel inmitten eines großen Sees. Es ist eine Flucht nach innen, vor der Stadt und der Wirklichkeit. Mit dabei ist ihr Sohn Hans, der auf der Insel ein neues Zuhause findet. Und noch so viel mehr. Denn mit der Zeit scheint der schüchterne Junge geradezu mit der Insel, den Bäumen, dem Laub, dem Moos und dem Gestein zu verwachsen. Hans wird zum König der Insel. Bis, mit dem Bescheid der Schulbehörde, die Realität in seine kleine große Traumwelt einbricht und ihn von Insel und Eltern trennt. Es ist der Beginn einer beschwerlichen Odyssee, gelenkt zunächst von gnadenlosen Institutionen des Staates und schließlich dem einen großen, pochenden Wunsch: zurückzukehren auf seine Insel, in die ersehnte Einsamkeit im Schatten der Welt. Doch: Wie wird die Insel, wie werden die Eltern ihn empfangen? Dirk Gieselmanns Debüt ist die faszinierende literarische Studie eines Insellebens und erzählt von der Sehnsucht nach Einsamkeit in einer Gesellschaft, die das Individuum niemals alleine lässt, im Guten wie im Schlechten. »Der Inselmann« ist ein Roman, der nachhallt, voller berückender Bilder, leuchtender Sätze und magischer Kulissen.

Dirk Gieselamnn
© Tobias Kruse/OSTKREUZ

Dirk Gieselmann, geboren 1978, wurde für seine Texte mit dem Henri-Nannen- und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm, in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Armin Smailovic, der „Atlas der Angst“. Das gleichnamige Theaterstück wurde im Thalia Theater Hamburg aufgeführt.

Gieselmann lebt mit seiner Familie in Berlin.

 

Ihr Kostenbeitrag  € 12,-


Lesung mit Mario Bekeschus am 23.02.2023

Unsere Lesungen

23.02.2023 (Do) 19.30 Uhr – in unserer Veranstaltungsetage

Mario Bekeschus mit seinem Niedersachsen-Krimi „Hinter Liebfrauen“.

Während sich Kommissar Wim Schneider im Harz auf Kur erholt, untersucht Kommissarin Rosalie Helmer einen zweifelhaften Selbstmord in Braunschweig. Vor allem die frischen Bisswunden an der Leiche geben Rätsel auf. Als sich im Umfeld der Kurklinik ein mysteriöser Unfall ereignet, forscht Wim heimlich nach. Obwohl beide Fälle unterschiedlicher nicht sein könnten, überschneiden sich plötzlich die Spuren, und die Ermittler stoßen bei ihrer Suche nach den Hintergründen auf tragische Frauenschicksale.

 

Mario Bekeschus
©Klaas-Yskert Tischer, Fotostudio 54

Mario Bekeschus wurde 1979 in Braunschweig geboren und hat dort seine Kindheit und Jugend verbracht. Nach dem Studium in Hildesheim erfolgte der Umzug nach Hannover, wo er bis heute lebt. Seit 2007 arbeitet er in einem Ministerium und war zwischenzeitlich drei Jahre in der Niedersächsischen Staatskanzlei tätig. Seiner Heimatstadt Braunschweig ist er bis heute stets eng verbunden geblieben und besucht dort nicht nur zu Recherchezwecken regelmäßig Familie, Freund:innen und Lieblingsorte.

 

Ihr Kostenbeitrag € 10,-


Lesung mit Sven Stricker am 28.02.2023

Unsere Lesungen

28.02.2023 (Di), 19.30 Uhr –  in unserer Veranstaltungsetage

Sven Stricker mit seinem neuen Kriminalroman Sörensen sieht Land„.

In Katenbüll gibt es nicht viel zu feiern. Umso schlimmer, als eine der seltenen Festlichkeiten ein jähes, gewaltsames Ende nimmt: Während der Jubiläumsfeier des Einkaufszentrums rast ein Auto in die Menschenmenge. Es gehört einem alten Bekannten von Sörensen – ausgerechnet dem Ex-Praktikanten Malte Schuster. Doch der saß nicht am Steuer, denn wenig später findet man den Wagen an einem Baum inmitten der tristen nordfriesischen Einöde. Am Steuer eine weibliche Leiche. Sörensen hat Zweifel, und die führen ihn wieder einmal in düstere Gefilde …

 

Sven Stricker
© Magdalena Höfner.

Sven Stricker wurde 1970 in Tönning geboren und wuchs in Mülheim an der Ruhr auf. Er studierte Komparatistik, Anglistik und Neuere Geschichte. Seit 2001 arbeitet er als freier Wortregisseur, Bearbeiter und Autor und gewann in dieser Funktion mehrmals den Deutschen Hörbuchpreis. Mit „Sörensen hat Angst“ war Sven Stricker für den Glauser-Preis 2017 nominiert, die gleichnamige Verfilmung gewann 2021 den Deutschen Fernsehkrimipreis sowie den österreichischen Fernsehpreis Romy. Er lebt in Potsdam und hat eine Tochter.

 

 

Ihr Kostenbeitrag € 12,-