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Das neue Buch von Dr. Eckart von Hirschhausen

Empfehlungen

Erstverkaufstag für das neue Buch von Dr. Eckart von Hirschhausen:

„Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben“


Dr. Eckart von Hirschhausen zeigt, was die globalen Krisen unserer Zeit für die Gesundheit

von jedem Einzelnen von uns bedeuten.
Er trifft Vordenker und Vorbilder und macht sich auf die Suche nach guten Ideen

für eine bessere Welt.
So lautet auch der Name und das Motto seiner Stiftung:
Gesunde Erde – gesunde Menschen
Fotos, spannende Bebilderungen und ein vielfarbiger Buchschnitt

komplettieren das fundierte Werk!


Werbung in der HAZ online

Empfehlungen

Wir sind wieder eine ganze Woche mit einer Anzeige in der @haz.de Online

und stellen einige unserer Neuerscheinungen vor.

Vielleicht finden sich darunter ja sogar passende Geschenkideen für den Muttertag diesen Sonntag …

Vorschau

All diese Bücher bekommen Sie bei uns,

ohne Termin und ohne Corona-Schnelltest!!

Kommen Sie einfach und stöbern Sie!


Megan Hunter „Die Harpyie“

Empfehlungen

Rache ist ein böses Gefühl und entsteht aus Lust auf Vergeltung. Die britische Autorin Megan Hunter hat einen packenden und düsteren Roman über die dunklen Gefühle einer zutiefst verletzten Frau geschrieben.

Lucy und Jake führen mit ihren beiden Söhnen ein ganz normales Familienleben am Rande einer wohlhabenden Kleinstadt. Doch eines Nachmittags zerstört ein Anruf die Familienidylle: Lucy erfährt, dass Jake eine Affäre mit einer Kollegin hat. Das Ehepaar möchte zusammenbleiben und alles wieder in Ordnung bringen, allerdings um einen ungewöhnlichen Preis: drei Mal darf Lucy ihrem Mann weh tun…

In der griechischen Mythologie sind Harpyien Vögel mit Frauengesicht und scharfen Krallen, sie strafen die Männer für ihr Tun. Megan Hunter entwirft das schonungslose Psychogramm einer Frau, deren Verletzungen bereits eine lange Geschichte haben. Durch die radikale Innenperspektive ihrer Hauptfigur erlebt der Leser unmittelbar die gefährliche Verwandlung der Hauptfigur, deren Besessenheit sie in ein dunkles Loch versinken lässt – verloren in einem Leben, das ganz anders hätte sein können. Ein extrem beunruhigendes Buch!

ISBN 978-3-406-76663-3 € 22, –

Dieses Buch empfielt Ulrike Groffy


Steffen Kopetzky „Monschau“

Empfehlungen

Variola, die Pocken, waren eigentlich in Deutschland schon ausgerottet. Doch 1962 kommt es in Monschau nahe der belgischen Grenze zu einem Pockenausbruch: Steffen Kopetzky holt diesen Vorfall aus der Medizingeschichte in seinen neuen Roman. Kenntnisreich und spannend!

Im Januar 1962 wird Professor Günther Stüttgen aus Düsseldorf , Dermatologe, samt seinem griechischen Assistenzarzt Nikolaos Spyridakis nach Monschau im Norden der Eifel gerufen: bei einem jungen Mädchen bestehe Pockenverdacht. Ihr Vater war monatelang in Indien auf Montage gewesen und hatte wohl die Pocken im Gepäck. Eine Katastrophe für die Ritherwerke, deren Erbin Vera nun auch gerade aus Paris angereist ist, um sich um die Geschäfte zu kümmern. Im Gepäck Jazzplatten und französische Literatur. Und die Idee, die Werke in eine Stiftung umzuwandeln, was insbesondere Direktor Seuss, langerfahrener Lenker in der Firma, gar nicht gefällt. Während sich der junge Arzt Nikos, geschützt durch einen Stahlarbeiteranzug, um die zunehmende Zahl an Pockenkranken kümmert, wird das Krankenhaus in Monschau zum Quarantäneort. Denn das Virus breitet sich aus…

Steffen Kopetzky hat nicht nur einen packenden Roman über ein Virus geschrieben, sondern ein gutes Stück deutscher Geschichte und ihrer Infektion mitgeliefert: die späte Adenauerära, die alten Seilschaften der Nazis, die Wirtschaftswunderjahre. Und daneben eine reizende Liebesgeschichte eingeflochten. Ein ungeheuer fundiert recherchierter Roman, den man auf vielen Ebenen lesen kann. Toll!

ISBN 978-3-7371-0112-7   € 22, –

Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Norbert Gstrein „Der zweite Jakob“

Empfehlungen

Ist das Leben ein Rollenspiel? Wie sehr prägt einen Schauspieler, was er während des Spiels empfindet? Insbesondere, wenn er drei Mal einen Frauenmörder gemimt hat? Der österreichische Autor Norbert Gstrein hat einen spannenden wie philosophischen Roman über wichtige Fragen des Lebens geschrieben.

Jakob Thurner steht kurz vor seinem 60. Geburtstag und hadert mit dem Alter. Und einer geplanten Biografie, deren Erscheinen er nach einigen wenigen Gesprächen mit dem Autor verhindert. Zu eng scheint ihm das Abhandeln seiner Lebensdaten. Die geplante Amerikareise mit seiner Tochter Luzie ist abgesagt, nachdem sie erfahren hat, was ihr Vater als das „Schlimmste“ in seinem Leben ansieht, was er je getan hat. Bei Dreharbeiten an der texanisch-mexikanischen Grenze war er als Beifahrer an einem schrecklichen Unfall beteiligt. Ausgerechnet an einem Ort, wo die mexikanischen Drogenkartelle auf brutalste Weise agieren.

Norbert Gstrein verknüpft auf spannende Weise verschiedene Erzählstränge, lässt seinen Jakob von seinem Leben, seinen Rollen, seinen Lieben und Sehnsüchten erzählen und fordert dem Leser durchaus verschiedene, auch moralische Lesarten ab. Warum tut man Dinge im Leben, die einen nicht mehr loslassen? Auch aus diesem Schwanken zwischen Verständnis und moralischer Verurteilung bezieht dieser ungeheuer flüssig und elegant geschriebene Roman seinen inneren Suspense. Und überträgt die Anspannung seines Helden auf den Leser – denn Jakob empfindet ein tiefes Gefühl der Scham. Ist er doch der „zweite Jakob“ – ein jüngeres Alter Ego seines Onkels, der als eine Art Hausgespenst sein Leben in schlichten Hotelzimmern der vermögenden Hotelbesitzerdynastie verbringt.

Ein kunstvoll gesponnener, auch unheimlicher Roman, in dem Norbert Gstrein einmal mehr zeigt, wie schicksalhafte Begebenheiten, eigene Wahrnehmungen und Vermutungen ein Leben bestimmen können – und es verändern. Großartig!

ISBN 978-3-446-26916-3  €  25,-

Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Alexander Osang „Fast Hell“

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Eigentlich wollte Alexander Osang nur ein Porträt über einen Ostdeutschen für ein Sonderheft schreiben – das nie erschienen ist. Zum Glück, denn nun hat er Uwes Geschichte und seine eigene in ein komisch-ernstes Buch verpackt, das zu einer literarischen Suche nach dem Paradies geworden ist.

Zwei Ostdeutsche aus Berlin, zwei Männer, die sich schon lange kennen. Getroffen haben sich der Autor und Uwe in New York, der einzigen Stadt, „die alle Erwartungen erfüllt“. Und doch lässt sie beide die Erinnerung nicht los. Von Helsinki starten sie – Alexander, Uwe und seine Mutter – zu einer kurzen Schiffsreise nach St. Petersburg. Und in den hellen Nächten erzählt der polyglotte Uwe, der sechs Sprachen spricht und ein gutes Händchen für Immobilien hat, von seinem Leben: von chinesischen Autoschmugglern, von Prostituierten und von Privatbanken an der Wallstreet. Erinnerungen an entscheidende Lebensmomente verdichten sich zu einer irren Geschichte, die man bisweilen kaum glauben kann. Und natürlich geht es auch um die Wendezeit, von der Alexander Osang von sich sagt „wie eine Feuerwerksrakete in die Welt geschossen“ zu sein. Uwes Geschichte bringt ihn dazu, seine eigene gleich mit zu erzählen, sich selbst besser zu verstehen. Eine wunderbare Mischung aus Reportage, autobiografischen Momenten und leichter Fiktion ist Alexander Osang hier gelungen. Ein unbedingt erhellendes Buch, das bei aller Ernsthaftigkeit sehr viel Spaß macht.

ISBN 978-3-351-03858-8   €  22, –

Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Ewald Arenz „Der große Sommer“

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Es gibt Bücher, die sind einem sofort sympathisch. „Alte Sorten“ war so ein Buch, und nun hat Ewald Arenz ein neues geschrieben, das von einem besonderen Sommer erzählt. Ein im Ton unbedingt ehrliches und lebensfröhliches Buch, dass genau die Augenblicke beschreibt, die alles verändern.

Sommerferien daheim – der 15jährige Friedrich ist nicht begeistert, aber er muss für eine Nachprüfung in Mathe und Latein lernen. Dafür wird er bei den Großeltern einquartiert, bei Nana, die ihn liebevoll bekocht, und seinem Großvater, vor dem alle Respekt haben. Denn der macht nicht viel Worte, dafür klare Ansagen. Es wird dann doch ein besonderer Sommer, den der Erzähler hier rückblickend während eines Spazierganges erinnert: „Der große Sommer“.

Denn zum Glück hat Friedrich seinen Freund Johann, mit er auch mal Blödsinn machen kann, oder nächtliche Ausflüge ins Schwimmbad. Und dann ist da noch Beate, die plötzlich auf dem Sprungturm neben ihm steht und gern Bossa Nova hört. Wo doch Friedrich schon lange von Rio de Janeiro träumt. Aber es kommt alles ganz anders. Es wird ein Sommer, der nicht ungetrübt erlebt wird. Es geht um Freundschaft und die erste Liebe, um Respekt und Vertrauen, aber auch um Angst und Tod. Allesamt Lebensmomente, von denen Ewald Arenz berührend und lebensklug erzählt.

ISBN 978-3-8321-8153-6  € 20,-

Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Ulrike Draesner „Schwitters“

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Kurt Schwitters war ein besonderer Mensch und vor allem: Künstler. In seiner Heimatstadt Hannover unvergessen, andernorts eher nicht mehr so bekannt. Anlass genug, den Lebensdaten des „Dichters des Paradoxen“ einmal nachzuspüren. Ulrike Draesner hat dies getan: „Schwitters“.

Was macht das mit einem Künstler, wenn man Haus, Werk und Familie in der Heimat zurücklassen muss? Kurt Schwitters (1887-1948) emigriert 1937 mit Sohn Ernst nach Norwegen, denn er gilt im Nazideutschland als entarteter Künstler. Bereits 1933 von der Stadt Hannover und den weltberühmten Pelikan-Werken entlassen, hat Schwitters keine Aufträge mehr und arbeitet daheim an seinem Merz-Bau, seinem dichterischen „Gesamtweltbild“. Als Typograf und Grafiker war er einst sehr gefragt, der Schriftsteller und Raumkünstler, dessen Collagen provozieren und zugleich begeistern. Rhythmus, Wortklang, Experimentierfreude, Witz und Überschwang zeichnen Schwitters aus – und ein abenteuerliches erzwungenes Leben in der Ferne, wo die Kunst der Überlebenskunst weichen muss. Von Norwegen nach Schottland, inhaftiert auf der Isle of Man und schließlich am Ende in London und im Lake District markieren die Stationen seines Fluchtlebens.

Die vielfach ausgezeichnete Autorin Ulrike Draesner hat einen kraftvollen und immens detailreich recherchierten Künstlerroman über Kurt Schwitters, den Lebens-Optimisten, geschrieben, voller Sprachlust, auch poetisch bisweilen. Dabei lässt sie viele Menschen aus Schwitters Leben zum Leser sprechen und wirft so eine vielschichtigen und empathischen Blick auf ein Künstlerleben in extremen Zeiten. Großartig!

ISBN 978-3-328-60126-5    € 25,-

Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy

 


Guillermo Martínez „Der Fall Alice im Wunderland“

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Eine Mordserie der besonderen Art: nach Motiven aus dem weltberühmten Kinderbuchklassiker „Alice im Wunderland“. Der argentinische Schriftsteller und Mathematiker Guillermo Martínez hat einen vergnüglichen wie intelligenten Krimi erdacht, in dem sich Logik und Moral treffen.

Lewis Carroll gilt einer der skurrilsten englischen Autoren der viktorianischen Zeit: Wortspiele, Logik und eine überbordende Phantasie haben seine Kinderbücher um Alice beliebt gemacht.

Doch seine Neigung zu kleinen Mädchen und seine Lust am Fotografieren lassen damals wie heute Zweifel an seiner Moral aufkommen: Die ehrwürdige Lewis-Carroll-Bruderschaft hat eine sensationelle Entdeckung gemacht: in den Tagebüchern von Carroll fehlen einige Seiten, aber nun ist eine Notiz aufgetaucht, deren Inhalt ein neues Licht auf die Forschung wirft. Leider möchte Kristen Hill ihre Entdeckung nicht preisgeben – und wird kurze Zeit später Opfer eines Verkehrsunfalles.

Logik-Professor Arthur Seldom und sein argentinischer Mathematikstudent beginnen sogleich mit Nachforschungen, die sie zunächst in die Irre führen. Und dann passiert ein Mord, und die Mitglieder der Bruderschaft, allesamt Carroll-Experten, erhalten Fotografien, deren Herkunft zweifelhaft ist. Und es bleibt nicht bei einem Toten…

„Der Fall Alice im Wunderland“ ist ein wunderbares Lesevergnügen: ein literarisches Vexierspiel, anspielungsreich, voll kluger wie witziger Dialoge und detektivischer List. Moral und Logik, Rätsel und deren Lösungen bieten Spannung bis zum Schluss.

ISBN    978-3-8479-0046-7     € 16,-

Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Unsere Lieblingsbücher in der HAZ!

Empfehlungen

Wir haben wieder in der HAZ geworben.

Das ein oder andere Weihnachtsgeschenk ist bestimmt schon mit dabei.

Bestellen können Sie wie immer per Mail, telefonisch, im Online Shop oder Sie kommen vorbei!

HAZ vom 07.11.2020


Lieblingsbuch der Unabhängigen 2020

Empfehlungen

Wir freuen uns sehr, dass unser Lieblingsbuch

„Offene See“ von Benjamin Myers

auch das Lieblingsbuch der Unabhängigen geworden ist!

 

 

Offene See

Benjamin Myers

Aus dem Englischen von K. Timmermann und U. Wasel

DuMont

ISBN    978-3-8321-8119-2   € 20,-

Der junge Robert weiß schon früh, dass er wie alle Männer seiner Familie Bergarbeiter sein wird. Dabei ist ihm Enge ein Graus. Er liebt Natur und Bewegung, sehnt sich nach der Weite des Meeres. Daher beschließt er kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, sich zum Ort seiner Sehnsucht, der offenen See, aufzumachen.
Klicken Sie auf das Bild…

Unsere Herbsttipps in der HAZ

Empfehlungen

Wir werben wieder in der HAZ-Online-Ausgabe!

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HAZ-Anzeige vom 2.11.2020