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Wir sind wieder in der HAZ!

Empfehlungen

Romane und Sachbücher jeglicher Couleur warten bei uns auf …SIE❗️

 Nita Prose, „The Maid“
 John Katzenbach, „Der Verfolger“
 Doris Dörrie, „Die Heldin reist“
 Sandra Lüpkes, „Die Schule am Meer“
 Bettina Seidl, „Die Dorflehrerin“
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Buchtipp zum Wochenende

Empfehlungen

Wer Wilhelm Tell bei Schiller nicht ganz so viel abgewinnen konnte,

der sollte sich von dem Buchtitel „Tell“ von Johannes B. Schmidt

bitte nicht abschrecken lassen!

Schmidt erzählt die Geschichte des legendären Schweizer Freiheitskämpfers auf neue Weise.

Die Familienverhältnisse Tells und seines Widersachers Gesslers werden in der Erzählung einbezogen

und geben der Geschichte mehr Inhalt und Dramatik.

In kurzen Episoden erzählen alle Familienmitglieder vom Tell-Hof, der Landvogt Gessler,

aber auch viele Randpersonen, wie sie die Geschichte erleben

und wie es ihnen ergeht. Obwohl im großen Rahmen klar ist was ablaufen wird,

machen die zahlreichen Details und die persönlichen Schicksale den Roman zu einer spannenden,

teils grausamen und unbedingt lesenswerten Lektüre!

Dieses Buch empfiehlt Gesa Reisch


Sofi Oksanen „Hundepark“

Empfehlungen

In der Ukraine gibt es viele von ihnen: Frauen, die Eizellen spenden für ein Wunschkind.

Die finnisch-estnische Autorin Sofi Oksanen widmet diesem brisanten Thema ihr neues spannendes Buch: im Hundepark werden nicht nur Hunde ausgeführt, sondern auch Kinder…

Zwei Frauen sitzen in Helsinki auf einer Parkbank und beobachten eine Familie, die sie eigentlich nicht kennen dürften. Olenka und Daria. Olenka ist inzwischen Vizechefin einer Agentur, die Kinderwünsche für reiche Europäerinnen erfüllt, stets auf der Suche nach passenden Spenderinnen, jungen gesunden Frauen aus der Ukraine, denen viel Geld versprochen wird, so wie Daria. Eine Frau, deren Leben nun völlig zerstört ist.

Olenka hat sich selbst einst anwerben lassen, um der Armut ihrer Familie in einem Dorf zu entkommen, den dubiosen Bergbaugeschäften ihres Vaters, den kargen Einkünften aus dem Opiumanbau ihres Bruders. Der Roman erzählt ihre Geschichte der Verletzungen und Enttäuschungen, perspektivisch eng, atmosphärisch dicht. An der Figur Olenka thematisiert Sofi Oksanen die Fruchtbarkeitsindustrie („Babys für die ganze Welt“) und deren Machtverhältnisse. Ihr Roman ist spannender Thriller, der das Kinderglück Wohlhabender mit grellem Licht beleuchtet. Ein eindrucksvolles Buch mit viel Tempo, das aufrüttelt. Denn es geht um Frauen, die für Frauen ihren Körper vermarkten.

ISBN 978-3-462-00011-5     € 23,-

Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Jack Kerouac „Die Dharmajäger“

Empfehlungen

Die Bücher von Jack Kerouac sind Klassiker und sein größter Erfolg „On the Road“ ist aus der Literaturgeschichte nicht wegzudenken.

Jetzt ist bei Rowohlt eine Neuübersetzung von „The Dharma Bums“ mit dem deutschen Titel „Die Dharmajäger“ erschienen.

1963 erschien dieses Buch schon einmal bei Rowohlt mit dem Titel „Gammler, Zen und hohe Berge“. Ob die Neuübersetzung besser oder nötig war kann vielleicht jeder für sich selbst entscheiden (wer noch einen alte Ausgabe hat kann ja mal vergleichen) – toll ist aber in jedem Fall, dass Kerouacs Werk wieder aus der Vergessenheit geholt wird und neue Aufmerksamkeit bekommt. Es lohnt sich definitiv dieses Buch zu lesen oder auch wieder zu lesen. Zeitlos und wunderbar! Am liebsten packt man gleich seinen Rucksack und zieht los….

Jack Kerouac wäre am 12. März 2022 einhundert Jahre alt geworden.

ISBN 978-3-49803587-7  € 24,-

Dieses Buch empfiehlt Gesa Reisch


Amor Towle „Ein Gentleman in Moskau“

Empfehlungen

Wie kann man bestehen, wenn sich bekannte Strukturen auflösen und man zu einer Existenz gezwungen wird, in der die persönliche Freiheit in höchstem Maß beschnitten wird? Der amerikanische Autor Towles könnte mit einer Romanfigur antworten: Graf Alexander Iljitsch Rostov.

1922. Es ist die Zeit der russischen Revolution und die Umbrüche im Land fordern ihren Tribut. Graf Rostov wird von einem Volkskommissariat zu lebenslangem Hausarrest im Moskauer Hotel Metropol verurteilt – einzig ein Gedicht rettet ihn vor der sofortigen Exekution. Von der Luxussuite wird er in eine winzige Dachkammer umquartiert und er übernimmt eine Stelle als Kellner im Bojarski, dem noblen Restaurant des Hotels. Er freundet sich nicht nur mit dem Hotelpersonal und einigen Gästen an, sondern nach und nach auch mit seinen neuen Umständen.

Was an Graf Rostov besonders beeindruckt, ist sein unerschütterliches Festhalten an seinem Ideal des Gentleman. Er zeigt, dass gute Manieren, ein unerschütterlicher Optimismus und moralische Integrität nicht den Lebensumständen ausgeliefert sein müssen, sondern diese im Gegenteil noch bereichern können. Sein Engagement für seine Freunde kann selbst in seiner prekären Lage noch als gutes Beispiel für andere dienen und seine Fähigkeit zu persönlicher Weiterentwicklung lässt einen an vielen Stellen gerührt und beeindruckt zurück.

Parallel erfährt man etwas über den Fortgang der russischen Revolution, stets mit dem Blick des Grafen oder seiner Freunde und Bekannten, die ihm von der sich rasant verändernden Welt vor den Türen des Metropol berichten. Ein Perspektivwechsel zu den Geschehnissen der Revolution wird oft fußnotenartig in die Geschichte eingewoben und schafft es, die Ängste und Nöte der Zeit zu erfassen und Leser*innen lebhaft näherzubringen, ohne von der eigentlichen Handlung abzulenken.

Ein großartiger Roman, wenn auch schon etwas älter. Und eine klare Leseempfehlung!

ISBN 978-3-54829072-0   € 12,-

Dieses Buch empfiehlt Daniel Utendrup


Geschenktipps für Weihnachten in der HAZ

Empfehlungen

Heute haben wir wieder ein paar Geschenktipps für Weihnachten

in der HAZ und NP beworben

Hape Kerkeling „Pfoten vom Tisch!“

Michael Silbermann „Pelikan Limited & Special Editions“

Paul McCartney „Lyrics“

Yuval Noah Harari „Sapiens, die Falle“

Sarah Biasini „Die Schönheit des Himmels“

Masato Tanaka „Das illustrierte Kompendium der Philosophie“

Michael Wallmüller „Still“

Meding/Hecht „Architektur in Hannover seit 2000“

(Einfach auf den Titel klicken und online bestellen)

 

Kommen Sie vorbei und stöbern auch in diesen besonderen Zeiten gerne bei uns.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Geschenktipps zu Weihnachten

Empfehlungen

Heute geben wir in der HAZ und NP ein paar Geschenktipps zu Weihnachten:

Edgar Selge „Hast du uns endlich gefunden“

Elke Heidenreich „Hier geht‘s lang!“

Sebastian Fitzek „Playlist“

Colson Whitehead „Harlem Shuffle“

Barack Obama/Bruce Springsteen „Renegades“

Wilhelm Hauschild „Hannover 2022“

Auf den Hauschild-Kalender erhalten Sie 20 Prozent,

wenn Sie den Coupon der Zeitung mitbringen oder uns beim Einkauf das Stichwort Instagram nennen .

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

und selbstverständlich können Sie die Bücher auch in unserem Onlineshop bestellen!


HAZ online

Empfehlungen

Wieder werben wir für einige unserer Lieblingsbücher

eine Woche lang in der HAZ online! 

Sebastian Fitzek: „Das Geschenk“

Eva Baronsky: „Die Stimme meiner Mutter“

Benjamin Myers: „Offene See“

Benjamin Myers: „Der perfekte Kreis“

Jan-Phillip Sendker: „Die Rebellin und der Dieb“

Elke Heidenreich: „Hier geht‘s lang“

Ken Follett: „Kingsbridge-Der Morgen einer neuen Zeit“

Jonathan Franzen: „Crossroads“

 


Christian von Ditfurth „Endzeit“

Empfehlungen

Es ist kein gewöhnlicher Fall, den Hauptkommissar Eugen de Bodt aufzuklären hat: Zwei Morde in zwei Hauptstädten, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.

In Berlin und Paris werden zwei junge Frauen aus Manila, offensichtlich Christinnen, brutal ermordet aufgefunden. De Bodt und sein Team haben parallele Ermittlungen in einem äußerst schwierigen Umfeld vor sich, denn beide Opfer waren als Hausmädchen bei saudischen Diplomaten tätig. Warum mussten sie sterben? Die verwandtschaftlichen Beziehungen der Diplomaten zum saudischen Kronprinzen legen nahe, dass dieser etwas Großes plant. Oder geht es um Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen? Als in Paris ein drittes Hausmädchen verschwindet und in Berlin eine Moschee gesprengt wird, nehmen die Ermittlungen an Fahrt auf, auch der Mossad scheint eine Rolle zu spielen…

Mit diesem 7. Fall der Krimireihe um Eugen de Bodt verabschiedet sich der enge Vertraute von Angela Merkel (rechtzeitig zur Wahl) von der Polizeibühne. Seine philosophischen Sprüche wird man vermissen, ebenso die unterhaltsame Spannung und die immer beeindruckende Darstellung zeitgenössischer Politik.

ISBN    978-3-570-10384-5   € 16,-

Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Jo Lendle „Eine Art Familie“

Empfehlungen

Familienromane erzählen Geschichten – und zugleich Geschichte.

Jo Lendle, anerkannter Autor und Verleger des Hanser Verlages, spürt in seinem neuen Roman seinem Großonkel nach.

Zahlreiche Dokumente, Unterlagen, Zeitungsausschnitte und Notizen von Ludwig Lendle (1899-1969), dem späteren Mediziner und Professor für Pharmakologie an der Universität Göttingen, liefern das Material für diesen großartigen und ruhig erzählten Roman – ein Fundus an Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Als Alma Grau, elternlos geworden, zum Patenonkel Ludwig nach Frankfurt kommt, bilden beide mit Fräulein Gerner ein besonderes Trio. Ludwigs Bruder Wilhelm hingegen geht seinen eigenen Weg und wird früh Mitglied der jungen NSDAP, während Ludwig Schlafforschung betreibt und sich später mit der Wirkung von Giftgas beschäftigen muss. Die Zeit des Umbruchs bringt auch Brüche in der Familie. Davon erzählt Jo Lendle in einem großen Bogen, bisweilen mit lakonischem Unterton, eindringlich und bewegend, denn „der Familie entkommen wir nicht, sie macht uns aus.“

 

ISBN    978-3-328-60194-4   € 22,-

Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Colm Tóibín „Der Zauberer“

Empfehlungen

Eigentlich ist schon alles über Thomas Mann geschrieben worden, möchte man meinen. Um so mehr erstaunt der grandiose neue Roman des irischen Autors Colm Tóibín, dessen gelassener offener Tonfall ein berühmtes Leben neu erzählt.

Von der Kindheit in Lübeck, dem Verlust von Ansehen nach dem Tod des Vaters, über seine Heirat mit Katja Pringsheim in München, die Familiengründung und die literarischen Erfolge liest man von einem erfolgreichen Leben Thomas Manns, das durch die Nazis jäh verändert wurde. Völlig unvorbereitet trifft ihn das Exil, zunächst in der Schweiz, später in den USA, immer überschattet von der Sorge über die eigenen Kinder, die Schwiegereltern und alle zurückgebliebenen Freunde. Akribisch und auf beeindruckende Weise empathisch schildert Colm Tóibín das Leben dieses großen Autors, des „Zauberers“. Er schreibt von den Gedanken Thomas Manns, seinen Gefühlen und immer wieder von seinen homosexuellen Neigungen, seinen Träumen und seinen Ängsten und gibt dem Leser die vollkommene Illusion, so und nicht anders wird es gewesen sein.

Ein großartiger Künstlerroman!

ISBN   978-3-446-27089-3    € 28,-

Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Mary Lawson „Im letzten Licht des Herbstes“

Empfehlungen

Es gibt Bücher, die sind einem sofort sympathisch. Der neue Roman der kanadischen Autorin Mary Lawson ist so ein Buch: „Im letzten Licht des Herbstes“ erzählt von Verbundenheit und Freundschaft, aber auch von Sorgen, Enttäuschungen und Trauer.

In einer idyllischen Kleinstadt Solace, Ontario, ist ein Mädchen verschwunden. Ihre achtjährige Schwester Clara wacht am Fenster und wartet bedrückt auf die Rückkehr der Schwester. Zu allem Unglück ist die Nachbarin Elizabeth Orchard auch noch ins Krankenhaus gekommen – Rose hat versprochen, sich um den Kater Moses zu kümmern. Und dann zieht plötzlich ein fremder Mann ins Nachbarhaus ein. Es ist Liam Kane, der als Kind ein zweites, endlich liebevolles Zuhause bei den Orchards gefunden hatte. Eigentlich ist er nur für eine kleine Weile in das ererbte Haus gekommen. Doch die Suche nach dem verschwundenen Teenager und die Sorgen der der kleinen Clara berühren ihn mehr, als er zugeben mag.

Aus wechselnden Perspektiven erfahren wir von den Leben der Figuren, deren Wege sich bisweilen schon in der Vergangenheit gekreuzt haben. Voller Empathie und menschlicher Wärme, ohne jedes Klischee, erzählt Mary Lawson von Schicksalen, die berühren – und in Familien gar nicht selten anzutreffen sind.

ISBN   978-3-453-27357-3     €  22,-

Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy