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Kriminalfälle haben ihren eigenen Slang: ganz besonders in den Thrillern von Kathy Reichs, die sich als Anthropologin wie keine zweite mit Leichen auskennt. Im neuen Band um Tempe Brennan geht es um extrem schwierige Identifizierungen.
Eigentlich wollte sich Tempe Brennan ein paar ruhige Tage mit ihrem Freund Andrew Ryan gönnen, da wird sie nachts aus dem Schlaf geklingelt: man benötigt dringend ihre Expertise in einem ungewöhnlichen Fall. Bei einem Brand in Washington sind in einem illegalen Airbnb vier verkohlte Leichen gefunden worden; eine grausige Aufgabe liegt vor der Forensikerin. Bei der weiteren Durchsuchung wird in einem Tiefkeller eine weitere Tote gefunden, die offensichtlich schon länger dort lag. Als es zu einem weiteren Hausbrand kommt, kommt Tempe Brennan den Besitzern und einer komplizierten Geschichte der Häuser auf die Spur, die bis in die Zeit der Prohibition zurückreicht.
Und dann erreichen sie anonyme Drohnachrichten auf dem Handy…
Kathy Reichs‘s Thriller sind immer eine gekonnt faszinierende Mischung aus medizinischem Bericht und genauesten Detailbeschreibungen. Schlagfertige Dialoge treffende Ironie und frappierende Plot-Twists lassen garantiert keine Langeweile aufkommen!

Michael Kobr
am 20.05.2025

Ein paar Eindrücke dieser Lesung finden Sie auch auf unserem neuen YouTube-Kanal.
Viel Spaß beim Entdecken!
Vielen Dank an Rebekka Frank für diese tolle
Lesung mit ihrem neuen Roman „Stromlinien“!
Ein paar Eindrücke unserer Lesungen finden Sie ab jetzt auch auf unserem neuen YouTube-Kanal.
Auf diesem informieren wir nun auch regelmäßig über unsere Lesungen.
Viel Spaß beim Entdecken!

Rebekka Frank am 13.05.2025



Dirk Eberitzsch
Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs
© Börsenverein Landesverband Nord


Fabio Nola
am 08.05.2025

Steffen Schroeder
am 29.04.2025

Steffen Schroeder
am 29.04.2025

Vom Desolation Hill hat man einen weiten Blick auf Büsche und Steinwüste – ein unwirtlicher Ort. Er gibt den Namen für den 4. Band der Reihe um Constable Hirsch, dem wir gern auf den Schotterpisten durchs Farmland folgen.
Niemand kann die australischen Outbacks so gut beschreiben wie Garry Disher. Seine Hauptfigur Constable Paul Hirschhausen, genannt Hirsch, ist einiges gewöhnt und patrouilliert verlässlich mit seinem Toyota auf den holprigen Wegen, immer auch mit einem verständnisvollen Blick auf die sozial schwierigen Verhältnisse. Die Suche nach einem verschwundenen Backpacker aus Belgien führt ihn auf die Farm Dryden Downs, wo ihn manches befremdet. Es ist Coronazeit, und alle drehen ein bisschen durch; Coronaleugner und Verschwörungstheorien gehen um. Dass die Tochter seiner Freundin massiv online gemobbt wird, bereitet Hirsch schon genug Sorgen, da findet er eine verkohlte Leiche am Straßenrand. Und als dann noch ein Hund durchdreht, beginnt Hirsch zu ahnen, wo ein paar Fäden zusammenlaufen – doch da kommt ihm die Bundespolizei dazwischen.
Desolation Hill ist ein Krimi, der nicht nur durch stimmige atmosphärische Beschreibungen und die sympathische Figur des Constables besticht, sondern auch durch seinen raffiniert komponierten Spannungsaufbau. Bis sich am Ende alles zu einem fulminanten Showdown zusammenfügt, vergeht eine lange Weile – großartig!
Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy

Takis Würger und
Mike Altwicker
am 02.04.2025


18.11.2025 (Di), 19.30 Uhr – in der Apostelkirche
Hubertus Meyer-Burckhardt mit seinem neuen Buch „Die Sonne scheint immer. Für die Wolken kann ich nichts.“
Was meine Großmutter mir über das Leben erzählte.
‚Wenn Sie unbedingt auf Ihr Volk stolz sein möchten, empfehle ich Ihnen den Beruf des Imkers.‘ Mit diesem Satz prostete Christel Vollbrecht, Jahrgang 1898 und die Großmutter von Hubertus Meyer-Burckhardt, ihrem Gegenüber in der Weinstube Boos zu, wo sie nahezu jeden Abend saß. Wenn sie nicht gerade im Beiwagen einer Moto Guzzi kauerte und dem Fahrer befahl: ‚Schneller. Fahren Sie doch bitte endlich schneller!‘ Ein Leben auf der Überholspur, rebellisch, unangepasst, voller Lebensfreude und unglaublich stark und mutig: So erinnert sich Hubertus Meyer-Burkhardt – TV-Produzent, Bestsellerautor und Gastgeber der NDR-Talkshow – an seine geliebte Großmutter, die ihn wie kein anderer Mensch geprägt hat. Wie ging sie mit der Welt um, die zweimal vor ihren Augen zerbrach? Was gab sie ihrem Enkel mit auf seinen Lebensweg? Und wäre es nicht wunderbar, hätten wir in der heutigen Zeit wieder mehr Menschen ihres Kalibers? Menschen mit einer unbedingten Liebe zum Leben, mit Witz, Widerspruchsgeist und Charakter. Hubertus Meyer-Burckhardt erzählt in autobiographischen Episoden von einer Frau, die ihrer Zeit voraus war: eine zärtliche Liebeserklärung und eine Spurensuche nach den Antriebsfedern des eigenen Lebens.

Hubertus Meyer-Burckhardt
Hubertus Meyer-Burckhardt, 1956 in Kassel geboren, betrat bereits im Alter von 15 Jahren die Bühne des dortigen Staatstheaters. Seitdem wusste er, dass er einmal ‚irgendetwas mit Unterhaltung‘ machen wollte, und besuchte die Hochschule für Fernsehen und Film in München. Er gewann zahlreiche Preise als TV-Produzent, verbrachte einige Jahre im Vorstand von Axel Springer sowie von ProSiebenSat.1Media und hatte eine Professur an der Hamburg Media School inne. Einem Millionenpublikum ist er als Gastgeber der ‚NDR Talk Show‘ bekannt. 2021 erschien sein SPIEGEL-Bestseller „Diese ganze Scheiße mit der Zeit: Meine Entdeckung des Jetzt“.
Meyer-Burckhardt lebt in Hamburg.
Ihr Kostenbeitrag € 20,- AUSVERKAUFT

Annett, die Ich-Erzählerin in diesem Roman, lebt auf einer Halbinsel an der Nordsee, ist früh verwitwet und hat ihre Tochter Linn allein aufgezogen. Nach einem Zusammenbruch, den Linn während eines Vortrages erlebt, bricht sie mit ihrem Leben, kündigt den gutdotierten Job in Berlin für ein Unternehmen, das sich mit Aufforstung beschäftigt und zieht zunächst für ein, zwei Wochen zu ihrer Mutter.
Aus den Wochen wird ein ganzer Sommer, in dem Mutter und Tochter neu zueinander finden müssen – denn weiß man als Mutter wirklich, wie es der eigenen Tochter eigentlich geht? Müssen Töchter die Erwartungen der Mütter erfüllen?
Annett fühlt sich hilflos gegenüber der Antriebslosigkeit ihrer Tochter, die am Ende einen Job in einer Bäckerei annimmt. Und doch dabei ihr Ziel nicht aus den Augen verliert.
Umsichtig und mit ruhigem Erzählfluss thematisiert Kristine Bilkau den Konflikt zwischen Fürsorge und Freiheit und stellt die Frage, wer in dieser Welt zahlloser Krisen eigentlich noch krisenfest sein kann. Es geht um sich verändernde Lebenswirklichkeiten und nicht zuletzt Linns Einsatz für den Klimaschutz, der seine Entsprechung in exzellenten Naturbeschreibungen findet. Ein kluger Gesellschaftsroman!
Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy

Daniel Glattauer
am 25.03.2025
in der Apostelkirche


Ingar Johnsrud
mit Hendrik Massute und
Maragrete von Schwarzkopf am 024.03.2025
