Ins neue Jahr LAUFEN, statt rutschen??
Na dann, rein in die Turnschuhe und auf geht’s,
gegebenenfalls mit Anleitungen von Profis… :






Wir haben wieder eine Woche lang Buchempfehlungen




Margarete von Schwarzkopf
am 28.11.2022
Amor Towles, „Lincoln Highway“
Miranda Cowley-Heller, „Der Papierpalast“
Nathan Harris, „Die Süße von Wasser“
Dörte Hansen, „Zur See“
Aroa Moreno Durán, „Die Tochter des Kommunisten“
Isabel Allende, „Violeta“
Jonas Jonasson, „Drei fast geniale Freunde“
John Boyne, „Als die Welt zerbrach“
Mechtild Borrmann, „Feldpost“
Root Leeb, „Gespräche auf dem Meeresgrund“
Leila Slimani, „Schaut, wie wir tanzen“
Lauren Groff, „Matrix“
Ruth Kornberger, „Die Symphonie der Sterne“
Robert Harris, „Königsmörder“
Gerhard Henschel, „Soko Börsenfieber“
Takis Würger, „Unschuld“
Jörg Bong, „Die Flamme der Freiheit“
Margarete von Schwarzkopf, „Das Geheimnis des dunklen Hauses“

Alle Bücher sind bei uns vorrätig oder können Sie in unserem Onlineshop bestellen.







Die offene See ist immer eine Herausforderung. Die französische Schriftstellerin Mariette Navarro beschreibt dies in ihrem ersten Roman auf poetische Weise. Ausgehend von einer ungewöhnlichen Bitte der Crew eines Containerschiffs.
Auf einer Fahrt in die Tropen erreicht ein außergewöhnlicher Wunsch der Crew die Kapitänin des Handelsschiffs: die Männer möchten gern nackt schwimmen gehen. Die Kapitänin, selbst ehrgeizige Tochter eines Kapitäns, erlaubt diesen Ausflug ins offene Meer und bleibt allein auf dem Schiff zurück, natürlich auf der Brücke, ihrem Platz. Für die Mannschaft ist es ein Sprung in die Freiheit, in das blaue salzige Element, eine Auszeit von ihren Pflichten.
Der Radar ist ausgeschaltet, eine unerlaubte Abweichung…
Als das Schiff langsamer wird und ein merkwürdiger Nebel aufzieht, denkt die Besatzung an die alten Geistergeschichten und macht sich Sorgen, fieberhaft wird nach dem Fehler gesucht. Die Gedanken kommen aus dem Gleichgewicht. Und auch die Sinne der Kapitänin geraten ins Taumeln.
Ein eindringlicher Text, fesselnd und leicht und doch von beeindruckender Sprachkraft. „Es gibt drei Arten von Menschen: die Lebenden, die Toten und die Seefahrer.“
Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy

Der britische Autor Ian McEwan ist immer für eine Überraschung gut. Nach den großen Erfolgen seiner Romane „Abbitte“, „Am Strand“ und „Kindeswohl“ erzählt sein neuer Roman ein ganzes Leben und die gemachten Erfahrungen: „Lektionen“.
Roland Baines hat ein kleines Kind, das er versorgen muss, seine Frau Alissa hat ihn verlassen, es ist das Jahr 1986, das Jahr des Reaktorunfalls. Das ist der Beginn dieses großen (und dicken) Romans: Roland erinnert sein Leben, das ihn herumtrieb, unstet und zunächst ohne große Gewissheiten. Bis zu seiner Ehe…
Er wird als Kind eines britischen Offiziers in Libyen geboren und dann in ein Internat nach England geschickt, wo alles neu und ungewohnt ist. Natürlich vermisst er seine Mutter, die Begegnung mit seiner Klavierlehrerin weckt Gefühle, die ihn sein Leben lang nicht verlassen werden.
Von Libyen bis nach Deutschland: Das Auf und Ab eines ganzen Menschenlebens vor dem Hintergrund historischer Ereignisse breitet McEwan hier aus, Autobiografisches und Fiktives vermischen sich zu einem großartigen Roman, der die zentralen Fragen stellt nach dem Woher und Warum. Und die Möglichkeiten auslotet, nämlich das, was sein könnte.
Ein absolut fesselndes Leseerlebnis!
Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy

BULLAUGE.
Aus meiner Sicht ein großartiger psychologischer Krimi!
Polizist Kay Oleander wird im Dienst eine Bierflasche an den Kopf geworfen. Er verliert ein Auge und jeglichen Halt.
Das Schicksal führt ihn mit Silvia Glaser zusammen, die verdächtigt wird, für sein Unglück verantwortlich zu sein. Auch sie ist eine Versehrte, die zudem Zuflucht in einer rechten Organisation suchte. Doch nun versucht sie gemeinsam mit Oleander, einen Anschlag dieser Gruppierung zu vereiteln.
Friedrich Ani fesselt mit Zwischentönen und den Gedankengängen seiner Charaktere. Zwei verletzte Seelen, die sich ins Leben zurückkämpfen wollen und die Leserschaft lange im Ungewissen lassen, bezüglich ihrer Abgründe und Integrität…
Ich fand‘s sehr spannend und überraschend mit einem wunderbar lakonischen Schreibstil!
Dieses Buch empfiehlt Mirjam Dralle

Nach „Nordstadt“ wieder ein Kleinod aus dem Steidl Verlag,
– mit wunderschönem Einband und großartiger Leinen-Haptik!
„Kleine Dinge wie diese“ von der irischen Autorin Claire Keegan spielt in einer irischen Kleinstadt 1985.
Hier gibt man seine Wäsche ins Kloster, auch wenn es Gerüchte gibt, dass moralisch fragwürdige Mädchen dort Buße tun, von früh bis spät Schmutzflecken aus den Laken waschen und ihre neugeborenen Babys ins Ausland verkauft werden.
Der Kohlenhändler Bill Furlong will nichts wissen von Klatsch und Tratsch. Es sind harte Zeiten und die Nonnen zahlen pünktlich. Doch eines Morgens macht er eine Entdeckung, die ihn zutiefst verstört und er muss eine Entscheidung treffen!
ISBN 978-3-96999065-0 € 18,-
Wir feiern mit Gräfe und Unzer Jubiläum!! 
Deshalb werben wir zusammen eine Woche in der HAZ Online,
auf den Fahnen über die Lister Meile und groß in unserem Schaufenster.
Steffen Henssler, Hensslers schnelle Nummer 2
Veit Lindau, Stille Seele, wildes Herz
Dorothea Baumjohann, 365 Tage Hochbeet
Manuel Weyer, Weber’s Gasgrillbibel
Johann Lafer, Ein Leben für den guten Geschmack
Jonas Deichmann, Das Limit bin nur ich
Maxim Mankevich, Soul Master
Bibliothek fürs Leben, Kochen
Alle Bücher können Sie gerne in unserem Onlineshop bestellen oder im Laden bekommen.