☰ MENÜ

 

Maxim Leo „Wo wir zu Hause sind“

Empfehlungen
Maxim Leo Wo wir zu Hause sind

Eine jüdische Familie wird im dritten Reich in die ganze Welt verstreut – wie geht man damit um, wenn die Heimat auf so furchtbare und grausame Weise verloren geht? Maxim Leo begibt sich in seinem neuen bewegenden Buch auf die Spuren seiner eigenen Vergangenheit.

Maxim Leo ist französisch-deutscher Journalist, Drehbuchautor und Schriftsteller und lebt in Berlin, der Stadt, wo einst seine Familie zu Hause war. Auf den Spuren dreier Frauen aus Berlin ist er lange unterwegs gewesen und hat viele Familienangehörige befragt, in erhaltenen Tagebüchern und Briefen gelesen, noch mehr Bilder angeschaut. Ilse, Irmgard und Hilde leben nicht mehr, aber ihre Lebensgeschichten leben fort: Sie, die sie alle auf dramatische Weise vor den Nazis fliehen mussten, ihre Leben völlig neu beginnen:

Hilde geht mit ihrem Mann Fritz Fränkel, einem Freund Walter Benjamins, nach Paris und schließlich allein mit ihrem Sohn nach England, während ihre Schwester Irmgard gemeinsam mit ihrem Mann Hans nach Israel auswandert und dort in einem neugegründeten Kibbuz lebt und den Aufbau Israels mitgestaltet. Die jüngere Cousine Ilse ist in einem Idyll in Rheinsberg aufgewachsen, eine Kindheitserinnerung, die sie nie loslassen wird – auch während der Internierung in einem französischen Lager nicht – sie überlebt im Untergrund.

„Die Geschichte meiner Familie scheint wie ein Pendel zu sein, das langsam zurückschwingt“, schreibt Maxim Leo gleich zu Beginn seines Buches, das für ihn vor allem zwei Erfahrungen birgt: dass es in ihm selbst ein tiefes Zusammengehörigkeitsgefühl gibt und wie stark die Sehnsucht bei allen nach ihrer verlorenen Heimat ist. Ob aus Israel, London oder Frankreich, auch die Enkel und zahlreichen Cousins und Cousinen kommen heute in die deutsche Hauptstadt zurück und erleben dort eine Geborgenheit, die sie neu entdecken.

 

ISBN  978-3-462-05081-3    € 22,-

 

Dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy

 

 


Antti Tuomainen „Palm Beach, Finland“

Empfehlungen
Antti Tuomainen, Palm Beach, Finland

Die Surflehrerin Olivia Kosk zieht in das Haus ihres verstorbenen Vaters. Doch die Umgebung hat sich verändert, denn nun betreibt hier der Investor Jorma Leivo das Ferienressort Palm Beach, Finland und der hat ein Auge auf Olivias Grundstück geworfen…

In Olivias Küche wird ein Toter gefunden und weil die Polizei ermittlungstechnisch auf der Stelle tritt wird ein verdeckter Ermittler, nämlich Jan Nyman eingeschleust – als Urlauber und Surfschüler.

Nun ist er aber nicht der einzige auf der Suche nach dem Mörder: Der Bruder des Ermordeten, ein Auftragskiller, taucht als Rächer auf und als auch noch Geld mit ins Spiel kommt, haben plötzlich eine Menge Leute einen guten Grund den Mörder zu entlarven.

Ein spannendes und witziges Buch mit besonderer Atmosphäre.

ISBN 978-3-49806556-0     € 20,00

Dieses Buch empfiehlt Gesa Reisch


John Lanchester „Die Mauer“

Empfehlungen
John Lanchester, Die Mauer

Im Mittelalter haben sich Städte mit hohen Mauern vor ihren Angreifern geschützt. Heute – im Zeitalter weltweiter Vernetzung – sind Mauern wieder ein Thema. John Lancaster hat dazu einen spannenden wie düsteren Roman geschrieben: „Die Mauer“.

Die Welt nach dem Wandel: Joseph Kavanagh muss wie alle jungen Männer und Frauen seine zwei Jahre Dienst in Tag-und Nachtschichten ableisten, in steter Erwartung eines Angriffs durch die ‚Angreifer’, die über das Meer kommen. Zwei Elemente vermischen sich zu grauem Alltag: Zeit und Mauer. Dazu kommen die Kälte, das Wasser und der Himmel, die ewiggleiche Ansicht. Es geht ums Überleben, hier wie dort.

Die Mauer ist 10.000 km lang und umschließt England, schottet das Land ab, das sich nach der Klimakatastrophe verändert hat: es gibt keine Strände mehr, Roboter und Drohnen sind im Einsatz, ‚Dienstlinge’ verrichten die einfachen Arbeiten, es gibt Atomstrom und jeder hat einen Chip implantiert.

Die Welt ist vor die Wand gefahren, die ältere Generation ist schuldig geworden und hat eine Welt zugelassen, wie sie niemand will. Auch Joseph nicht, der sich auf der Mauer in Hifa verliebt und mit ihr eine Familie gründen möchte.

John Lancaster hat einen hochaktuellen wie mitreißenden Roman geschrieben, der einen das Fürchten lehren kann, denn Korruption und Überläufer gibt es auch in dieser Dystopie. Ein dichter Text, genau und emotionslos geschrieben, und doch berührt John Lancaster mit einer Wucht, weil er genau die Themen aufgreift, die uns alle derzeit bewegen. Und genau wie seinerzeit Orwell und Huxley eine Zukunft vorstellbar werden lässt, die nur gruselig ist.

ISBN 978-3-608-96391-5     € 24,-

 

Diese Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Anselm Oelze „Wallace“

Empfehlungen
Anselm Oelze, Wallace

Anselm Oelze verarbeitet in seinem Debutroman eine spannende Geschichte mit wahren Hintergrund.

Die wenigsten wissen vermutlich, dass nicht nur Charles Darwin sich mit der Theorie der Evolution beschäftigte. Noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass der wenig bekannte Naturforscher und Artensammler Alfred Russel Wallace als Erster einen Aufsatz über den Ursprung der Arten schrieb und diesen bereits 1858 an Darwin schickte. Leider wurde Wallace, obwohl zu Lebzeiten ein bemerkenswerter Wissenschaftler, nie gebührend beachtet und verschwand in Darwins Schatten. Der Museumswächter Albrecht Bromberg stößt zufällig auf diese Geschichte und fragt sich, ob es eine Möglichkeit gibt die Geschichte „zurechtzurücken“ und Wallace die Aufmerksamkeit und Anerkennung zu schenken, die dieser eigentlich verdiente.

Man begibt sich auf eine erstaunliche Zeitreise, wird dabei bestens unterhalten und erfreut sich an Anselm Oelzes wunderbarem sprachlichen Talent!

ISBN 978-3-89561132-2      € 22,00

 

Dieses Buch empfiehlt Gesa Reisch


T. C. Boyle „Das Licht“

Empfehlungen
T. C. Boyle, Das Licht

In T.C. Boyles Büchern versammeln sich häufig schräge Typen, die sich zu skurrilen Vorhaben zusammenfinden – so auch in seinem neusten Roman „Das Licht“.

Der Forscher Timothy Leary führt 1962 in Harvard Experimente mit Psilocybin und LSD durch. Um ihn herum findet sich eine Gruppe experimentierfreudiger Psychologiestudenten, Doktoranden und Künstler. Doch wie man schon ahnt rücken die wissenschaftlichen Aspekte nach und nach in den Hintergrund und der Rausschmiss aus der Universität folgt. Der feste Kern der Gruppe organisiert sich mitsamt Ehefrauen und Kindern frei in einer Gemeinschaft – hier suchen sie nach Erkenntnis, dem Sinn oder auch dem Licht.

Aber viele Menschen in einem Haus bringen auch immer Beziehungen und Konflikte mit sich…

Ein unterhaltsames und vergnügliches Buch, auch für Leser ohne eine besondere Affinität zu diesem Thema.

ISBN 978-3-44626164-8     € 25,00

Dieses Buch empfiehlt Gesa Reisch


Julie Murphy „DUMPLIN'“

Empfehlungen
Julie Murphy DUMPLIN'

Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und die Tatsache, dass man sich niemals von Selbstzweifeln aufhalten lassen sollte.

Obwohl die 16- jährige Willowdean nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht, ist sie bis jetzt sehr zufrieden mit sich gewesen. Der Spitzname „Dumplin“ (zu deutsch: Knödel, Pummelchen) den ihre Mutter ihr gegeben hat, hat sie auch nie wirklich an sich rangelassen. Bis jetzt. Jetzt ist nämlich Bo in ihr Leben getreten und sie ist das erste Mal bis über beide Ohren verliebt. Und sie wünscht sich das erste Mal, dass sie schlanker wäre.

Um diesen Selbstzweifeln zu entkommen, entschließt sie sich am örtlichen Schönheitswettbewerb teilzunehmen. Auch um allen zu beweisen, dass man auch mit ein paar Kilos mehr wunderschön sein kann. Mit Hilfe ihrer Freundinnen wird das zu einem richtigen Abenteuer. Und dann küsst Bo sie auch noch! Doch Dumplin wäre nicht Dumplin, wenn sie das Ganze nicht mit einer ordentlichen Portion Humor und einer noch größeren Portion Selbstbewusstsein meistern würde.

Diese Geschichte ist eine, die einem mit einem Lächeln auf den Lippen und einem sehr guten Gefühl zurücklässt. Dumplin macht einem mit ihrer Stärke Hoffnung und lässt einen an sich selbst glauben. Wie alle Jugendlichen in dem Alter hat auch sie Selbstzweifel, aber man hat zu keinem Zeitpunkt des Lesens Mitleid mit ihr, sondern bewundert sie dafür, wie sie mit den unterschiedlichen Situationen umgeht.

Ein richtiges Mut – mach – Buch für Mädchen ab 14 Jahren.

ISBN 978-3-8414-2242-2      € 18,99

 

Dieses Buch empfiehlt Svenja Heesch


Robert Galbraith „Weißer Tod“

Empfehlungen
Weisser Tod

Der charismatische Privatdetektiv Cormoran Strike hat es mal wieder nicht leicht: noch immer drücken ihn die Geldsorgen und durch die große öffentliche Aufmerksamkeit seiner bisher gelösten Fälle, kennt ihn inzwischen fast jeder in London. Für verdeckte Ermittlungen sind das keine guten Voraussetzungen, daher ist er bei seinem neuen Fall umso mehr auf die Hilfe seiner cleveren Partnerin Robin angewiesen. Denn der britische Kulturminister wird erpresst und London befindet sich wegen der Olympischen Spiele im Ausnahmezustand. Als dann auch noch die “Sun” Wind von der Sache bekommt, wird es immer schwieriger die Wahrheit ans Licht zu bringen…

Dies ist nun der vierte Fall der Reihe um Cormoran Strike von Robert Galbraith, dem Pseudonym von Joanne K. Rowling. Eine Ähnlichkeit zu den berühmten Harry-Potter-Bänden sucht man (Gott sei Dank) vergebens. Stattdessen erwartet den Leser wieder ein spannender, klassisch britischer Kriminalroman.

ISBN 978-3-7645-0698-8    € 24,-

Dieses Buch empfiehlt Denise Rieger


Connie Glynn „Prinzessin undercover – Geheimnisse“

Empfehlungen
Connie Glynn, Prinzessin undercover - Geheimnisse

Eine spannende Geschichte über Freundschaft, Mut und Prinzessinnen:

„Prinzessin Undercover – Geheimnisse“ von Connie Glynn erzählt die Geschichte von zwei unterschiedlichen Mädchen.

Ellie ist eine echte Prinzessin, die sich aber nichts sehnlicher wünscht, als ein ganz normales Leben ohne Bodyguards und Benimmuntericht zu führen.

Lottie hingegen führt ein ganz normales Leben und wünscht sich nichts sehnlicher, als eine Prinzessin zu sein. Sie schafft es mit Entschlossenheit und harter Arbeit auf dem berühmten Rosewood-Internat aufgenommen zu werden. Wie es der Zufall will, treffen sich Lottie und Ellie dort und werden Zimmergenossinnen. Aus einer Laune heraus tauschen sie ihre Rollen. Doch das bringt die besten Freundinnen in große Gefahr, denn es lauern ihnen fiese Spione und Strippenzieher böser Pläne in Rosewood auf.

Diese Geschichte begeistert Mädchen ab 12 Jahren, weil sie witzige und liebevoll beschriebene Figuren enthält, von einer tollen Freundschaftsgeschichte erzählt und so spannend ist, dass sie Lust auf mehr macht.

Wir freuen uns bereits auf den 2. Teil, der Ende Februar erscheint.

 

ISBN 978-3-7373-4128-8        € 18,-

Dieses Buch empfiehlt Klara Wagner

 


Øistein Borge „Hinterhalt“

Empfehlungen
Borge

Wie auch in Øistein Borges erstem Roman „Kreuzschnitt“ (ebenfalls sehr empfehlenswert!) steht in diesem Buch der norwegische Europol-Mitarbeiter Bogart Bull im Vordergrund. Bull möchte eigentlich nur Urlaub machen und seinen Großvater in Nordirland besuchen. Als aber ein norwegisches Ehepaar spurlos verschwindet, muss Bull die irischen Kollegen bei ihren Ermittlungen begleiten. Als das vermisste Ehepaar tot aufgefunden wird, greift er aktiv ein.

Die Spuren führen in die Vergangenheit, in die bewegte irische Geschichte mit ihren Freiheitskämpfen, der Gewalt und den Anschlägen; Gegenwart und Vergangenheit werden zu einem spannenden Setting verknüpft. Außerdem taucht Bogart Bull auch tief in seine eigene Familiengeschichte ein.

Borge gelingt es auf hervorragende Art und Weise, gut recherchierte historische Fakten in einen mitreißenden Fall „einzubauen“ und so glaubhaft Historisches und Fiktionales zu verbinden. Das alles verpackt in einen spannenden Krimi mit überraschenden Wendungen.

Meine persönliche Entdeckung des Jahres 2018.

ISBN 978-3-42630605-5    € 9,99

dieses Buch empfiehlt Silvia Engel, WeinLese

 


„Nighthawks“ Stories nach Gemälden von Edward Hopper

Empfehlungen
Hopper

Lawrence Block – seines Zeichens Krimi- und Romanautor  – hatte eine bestechende Idee:

Als Fan des Malers Edward Hoppers hat er amerikanische Krimiautorinnen und – autoren gebeten, sich von den Gemälden Hoppers inspirieren zu lassen und kurze Texte zu verfassen.

17 amerikanische Schriftstellerinnen und Schriftsteller (z.B. Lee Child, Stephen King und Joyce Carol Oates) sind dem Ruf Blocks gefolgt  und haben sehr unterschiedliche, spannende, geheimnisvolle, unterhaltsame und lesenswerte Texte verfasst.

Die Geschichten sind rätselhaft, undurchsichtig und teilweise mit offenem Ende zum Weiterdenken –  passend zu den  Gemälden Edward Hoppers eben.

Herausgekommen ist eine schön gestaltete Anthologie, in der vor den Texten jeweils das (geheimnisvolle) Bild abgedruckt ist.

Ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk – nicht nur für Krimifans!

ISBN 978-3-42628164-2     € 29,99

dieses Buch empfiehlt Silvia Engel, WeinLese


Alex Capus „Königskinder“

Empfehlungen
Alex Capus

Ein schönes, sehr unterhaltsames und charmantes Buch hat Alex Capus wiederum vorgelegt: Fabulierlust paart sich hier mit Schweitzer Erzählkunst nach dem Prinzip der Geschichte in der Geschichte, wie wir es aus der Weltliteratur kennen und natürlich vom berühmtesten Beispiel der Scheherezade aus Tausendundeiner Nacht.

Max und Tina, seit langem verheiratet, bleiben auf einem verschneiten Alpenpass stecken, kein Netz, kein Räumkommando unterwegs; nach allerlei Keppeleien zu diesem und jenem wie etwa über den Einsatz von Scheibenwischern. Sehr witzige Rollenprosa schreibt Capus hier, wie man es den vertrauten Eheleuten bisweilen abschauen kann – wie auch immer, Max beginnt, eine Geschichte zu erzählen, die genau in diesen verschneiten Bergen beginnt: 1779 soll ein Kuhhirte in dieser Gegend gelebt haben, auf einer einsamen Hütte, und sich beim Abtrieb der Viecher ins Dorf in die Tochter eines Bauern verliebt haben: in Marie. Natürlich regt sich im Provinzvolk arger Widerstand gegen die Verbindung. Jakob tritt daraufhin die Flucht an, findet seinen Platz im französischen Militär und gerät nach verschiedenen Verwicklungen an den Hof Ludwigs XVI., wo er fortan wieder Tiere auf der Weide hüten und bald schon seine Jugendliebe empfangen darf. Nahezu unberührt bleiben die zwei von den politischen Umwälzungen in Europa, die von der französischen Revolution bis zum Sturz der Versailler Königsfamilie reichen.

Eine herzerwärmende Geschichte, die auch Max und Tina gut über die Nacht bringt, bis die Schneefräse kommt…

ISBN 978-3-44626009-2    € 21,-

dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Laurie Lee „Cider mit Rosie“

Empfehlungen

Kindheitserinnerungen gehören bisweilen zu den berührensten Motiven in der Literatur.

Einer der schönsten autobiographischen Texte ist neu zu entdecken: „Cider mit Rosie“.

Bereits der schöne Leineneinband, floral geschmückt, macht Lust auf dieses bezaubernde Buch, das bereits 1959 erschien und nun in überarbeiteter Übersetzung frisch zu haben ist – Vintageflair! Der englische Dichter und Autor Laurie Lee (1914-1997) erzählt seine Kindheit

in dem Dorf Slad in der Grafschaft Gloucestershire, wo seine Mutter und die vielen Geschwister mitten im Ersten Weltkrieg ein altes Haus beziehen. Konfus geht es zu, bisweilen wild und doch irgendwie behütet, trotz des abwesenden Vaters, der lediglich Geld als Zuwendung sendet. Lees Mutter war dessen ehemalige Haushälterin; eine verlassene Frau, die auf ihre phantasievoll-chaotische Weise den Alltag dieser Familie zu organisieren hat. Liebevoll schreibt Lee über seine prägenden Eindrücke aus dieser fernen Zeit: die Dorfschule, die Jahreszeiten, Ausflüge und Feste, die Onkel der Familie und auch die Entdeckungen der Lust als Zwölfjähriger: „Erste Bisse in den Apfel“.

Liebevoll, humorvoll und in beeindruckenden Bildern, auch zeichnerisch schön ‚untermalt’ mit dreizehn Aquarellen von Laura Stoddart, erinnert sich Laurie Lee vieler Details und beschreibt die Welt seiner Kindheit und Jugend, die wahrlich nicht nur heil und schön, aber prägend war. Und auch eine Zeit der Veränderung zwischen den Weltkriegen, die in der Provinz spürbar wird. Die Weltabgeschiedenheit mit einer phantasiebeflügelnden Natur geht mit dem Heranwachsen zu Ende…

Nicht nur für Nostalgieliebhaber ein schönes Buch!

ISBN 978 3 293 00532 7   € 19,-

dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy