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Unsere Buchhandlung auf der Lister Meile in Hannover ist seit über 60 Jahren ein beliebter Treffpunkt für alle großen und kleinen Lesefreunde…

 

 

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Gestern bei unserer Lesung mit Luca D’Andrea.

Gestern bei unserer Lesung mit Luca D’Andrea.

Er stellte sein neues Buch „Der Tod so kalt“  in unserer Buchhandlung vor.

Drei grausame Morde. Ein schweigendes Dorf. Ein Fremder, besessen von der Wahrheit.

Den deutschen Part hat Gisa Zach gelesen und Ulrike Sárkány (NDR) moderierte den Abend.

Vielen Dank für den tollen Abend!

Gisa Zach, Luca D’Andrea und Ulrike Sárkány

 

Gisa Zach und Luca D’Andrea signieren


Lesung mit Anne Jacobs am 17.01.2018

Unsere Lesungen
Anne Jacobs "Das Gutshaus"

Mit ihrer Trilogie  „Die Tuchvilla„, „Die Töchter der Tuchvilla“ und „Das Erbe der Tuchvilla“ stürmte Anne Jacobs in die Bestsellerlisten und steht nun seit mehreren Monaten mit ihren 3 Büchern unter den Top Ten.

Alle Leser sind völlig begeistert, um so mehr freut es uns, dass Frau Jacobs zu uns kommt.

 

17.01.18 (Mi), 19.30 Uhr – Buchhandlung Leuenhagen & Paris

Anne Jacobs mit ihrem neuen Roman Das Gutshaus – Glanzvolle Zeiten“.

Seit Jahrhunderten in Familienhand, verloren und wiedergefunden – ein Gutshaus, eine Familie und ein dramatisches Schicksal …

Franziska kann es nicht glauben: Endlich ist sie wieder in ihrer Heimat auf Gut Dranitz. In den Wirren des zweiten Weltkriegs musste sie das herrschaftliche Anwesen im Osten verlassen. Lange gab es keinen Weg zurück. Trotzdem ließ sie die Sehnsucht nicht mehr los. Nie konnte sie die glanzvollen Zeiten vor dem Krieg vergessen, ihre Träume und Wünsche von einem Leben an der Seite ihrer großen Liebe Walter Iversen. Alles schien möglich. Doch der Krieg trennte die Liebenden und machte ihre Träume zunichte. Aber Franziska gab die Hoffnung nie auf …

Anne Jacobs

Anne Jacobs
© Fotostudio Marlies GbR

 

Anne Jacobs begeisterte bereits mit ihrer Trilogie um Die Tuchvilla die Leserinnen und stürmte die Bestsellerlisten. Mit Das Gutshaus knüpft sie an ihre Erfolgstrilogie an und erzählt von einem alten herrschaftlichen Gutshof in Mecklenburg-Vorpommern und von dessen Schicksal und dem seiner Bewohner in bewegenden Zeiten.

 

 

 

Ihr Kostenbeitrag € 9,-


Lesung mit Elisabeth Herrmann am 18.09.17

Unsere Lesungen
Herrmann, Stimme der Toten

18.09.17 (Mo), 19.30 Uhr – Buchhandlung Leuenhagen & Paris

Elisabeth Herrmann mit ihrem neuen Krimi Stimme der Toten“.

Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Sie wird gerufen, wenn der Tod Spuren hinterlässt, die niemand sonst beseitigen kann. In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. Unfall oder Selbstmord? Judith entdeckt Hinweise, die Zweifel wecken. Als sie die Polizei informiert, ahnt sie nicht, welche Lawine sie damit lostritt: Sie gerät ins Visier einer Gruppe von Verschwörern, die planen, die Bank zu hacken. Ihr Anführer ist Bastide Larcan, ein ebenso mächtiger wie geheimnisvoller Mann, der Judith zur Zusammenarbeit zwingt. Denn er kennt Details aus ihrer Vergangenheit, die für sie selbst bis heute im Dunklen liegen. Und in Judith keimt ein furchtbarer Verdacht – kann es sein, dass Larcan in die Ermordung ihres Vaters verstrickt war? Sie weiß, sie wird nicht ruhen, bis sie endlich die Wahrheit erfährt, was als Kind mit ihr wirklich geschah …

 

Elisabeth Herrmann

Elisabeth Herrmann
© Boris Breuer

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman „Das Kindermädchen“ ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

 

 

 

Ihr Kostenbeitrag € 9,-


Große Ankündigung in der HAZ am Donnerstag, 30.03.2017

Große Ankündigung in der HAZ am Donnerstag, 30.03.2017

Zu unserer Lesung mit Luca D’Andrea „Der Tod so kalt“

 


Emily Trunko „Ich wollte nur, dass du noch weißt …“

Empfehlungen
Emily Trunko "Ich wollte nur, dass du noch weißt ..."

Briefe versinnbildlichen Kommunikation. Sie sind ein Stück greifbare Nachricht zwischen (zwei) Menschen und haben vor allem in der heutigen Zeit der online-Kommunikation einen besonderen emotionalen Wert. Die meisten Briefe werden naturgemäß abgeschickt und bilden oft die Einzelstücke langer Briefketten. Doch eine unbekannte Anzahl von Briefen, Schriftstücken und niedergeschriebenen Gedanken werden niemals von einer anderen Person als dem Autor in den Händen gehalten. Man kann sich nicht zum Abschicken überwinden oder hatte nie die Absicht, dass der Brief an den Adressaten gelangt. Das Schreiben sollte vielleicht Ordnung in die Gedanken bringen oder das Gefühlschaos beruhigen.

Die erst 16-jährige Emily Trunko aus Ohio hat ein Buch veröffentlicht, das zahlreiche dieser nie verschickten Briefe enthält. Sie rief im März 2015 die Tumblr-Seite Dear my Blank(http://dearmyblank.tumblr.com/) ins Leben, auf der sie zunächst selbstverfasste Briefe hochgeladen hat. Die Website hat sich rasend schnell zu einem Blog entwickelt, auf dem ihre begeisterten Leser ihre eigenen Briefe anonymisiert veröffentlichen. Die User tauschen sich über die Briefe aus und senden virtuelle Unterstützung. Das Internetphänomen wächst täglich, sodass einige der Werke in Buchform veröffentlicht wurden. Dieses Buch enthält in liebevoller Gestaltung Briefe zu den Themen liebes Ich, liebe Welt, Liebe, Freunde, Familie, Herzschmerz, unerwiderte Liebe, Verrat, Verlust und Danke. In vielen, authentischen Briefen findet man sich als Leser wieder und fühlt sich an eigene Ereignisse und Stationen des Leben erinnert. Man lernt einen kleinen Teil Lebensgeschichte von wildfremden Menschen kennen und besinnt sich auf die universellen Themen des Lebens. Die Wahrhaftigkeit des Buches wühlt auf und berührt. Genießen Sie es!

 ISBN 978-3-7855-8608-2, € 14,95

dieses Buch empfiehlt Victoria Effinghausen (Praktikantin)


Elena Ferrante „Die Geschichte eines neuen Namens“

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Elena Ferrante "Die Geschichte eines neuen Namens"

Die große Geschichte um die „geniale Freundin“ von Elena Ferrante geht weiter: ungestüm und voll widerstreitender Gefühle, denn nun kommen die Männer ins Spiel…

Elena und Lila, diese beiden sehr jungen Frauen aus einem ärmlichen Vorort Neapels, haben eine besondere Beziehung: ihre Freundschaft ist wechselhaft, und doch gibt sie ihnen zugleich Halt und treibt sie voran. Elena ist nun – erst 16jährig – verheiratet und die Frau eines Lebensmittelhändlers, den sie nicht liebt, ebenso wenig wie seine unlauteren Geschäfte mit den camorrista. Die Ehe ist von Anfang nicht glücklich und geprägt von Missverständnissen und Auseinandersetzungen. Lila hingegen, zurückhaltend und doch lernbegierig, will weiter vorankommen, macht das Abitur und bekommt einen Studienplatz in Pisa. Ihre Zuneigung zu dem Studenten Nino, der politisch umtriebig ist, wird allerdings nicht erwidert. Im Gegenteil: in einem längeren Badeurlaub der beiden Freundinnen beginnt ausgerechnet Elena eine Affäre mit Nino, und der Bruch der beiden jungen Frauen kündigt sich an.

Ferrante macht süchtig, hier liest man Serie! Der direkte, ungeschminkte Erzählstil zieht einen sofort in diese herbe Geschichte zweier ungleicher Freundinnen. Ihre Versuche, sich in einer Zeit zu emanzipieren, in welcher Frauen und Bildung in der ärmeren Bevölkerung nur wenig bedeuten, zeigen Willensstärke – und Widerstand gegen männliche Gewalt und Korruption. Sehr überzeugend!

ISBN 978-3-51842574-9, € 25,-

dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Mechtild Borrmann „Trümmerkind“

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Mechtild Borrmann "Trümmerkind"

Als ich erfahren habe, dass von Mechtild Borrmann das Buch „Trümmerkind“ erscheint, war ich etwas skeptisch, da Cay Rademacher vor Jahren schon einmal ein Buch mit dem Titel „Trümmermörder“ herausgebracht hat. Dies Buch hat mir schon gut gefallen und wenn dann ein weiteres Buch mit dem gleichen Thema erscheint, ist es oft schwer zu toppen.

Mechtild Borrmann gelingt dies ausgezeichnet. Sie verknüpft Spannung und historisches Zeitgeschehen perfekt und bringt uns mit der Geschichte des Findelkinds Hanno Dietz die Geschichte des zerstörten Hamburgs 1946/1947 näher.

Mich hat die Geschichte so sehr bewegt, dass wir gleich die Autorin zu einer Lesung am 2.03.17 um 19.30 Uhr zu uns eingeladen haben.

Meine Empfehlung, das Buch unbedingt lesen und dann zur Lesung kommen.

ISBN 978-3-42628137-6, € 19,99

dieses Buch empfiehlt Dirk Eberitzsch


Johannes Bähr „Werner von Siemens“

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Johannes Bähr "Werner von Siemens"

Er gilt bis heute als Vater der Elektrotechnik und wurde am 13.12.1816 in Lenthe geboren – übrigens als drittältester von elf Brüdern: Werner Siemens (das „von“ kam erst 1886, ebenso spät wie seine Liebe zum Harz) hat wie kein zweiter deutscher Firmengeschichte geschrieben, als Erfinder, Unternehmer, Familienmensch und Akademiemitglied. Anlass genug für eine neue Biographie über diesen „deutschen Edison“, der seinen Erfolg auch seinen Brüdern Wilhelm und Carl verdankte, wie Unternehmenshistoriker Johannes Bähr konstatiert.

Reiches Material für sein Buch fand er u.a. in Tausenden erhaltener Briefe – geschäftliche wie private – der drei Brüder. Das Unternehmen – die heutige Siemens AG – gründete Werner Siemens 1847: zu Beginn gab es nur eine kleine Werkstatt und ein frisch patentierter Telegraphenapparat – ein Startup sozusagen. Drahtisolierungen und Wassermesser kamen hinzu, ebenso wie der Dynamo. Man wurde schnell preußischer Monopollieferant und schließlich zu einem internationalen Unternehmen in Sachen Elektrotechnik. Als elektrotechnischer Großbetrieb war Werner von Siemens ein Pionierunternehmer, übrigens war auch die erste elektrische Straßenbahn eine Erfindung von Siemens.

Johannes Bähr hat eine bemerkenswerte Biographie geschrieben: fundiert, gut recherchiert und durch das reiche Bildmaterial auch ein idealer Band zum Schmökern!

ISBN 978-3-406698-20-0, € 29,95

dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Simon Beckett „Totenfang“

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Simon Beckett "Totenfang"

Eine Wasserleiche wird vor der Küste von Essex geborgen, und Hunter wird zu diesem Fall hinzugezogen, da er eben der Experte im Interpretieren toter Körper ist. Der Kleidung nach handelt es sich um den Sohn eines reichen (starrköpfigen) Mannes, der eine Affäre mit einer verheirateten Frau gehabt haben soll, die verschwunden ist. Hunter findet kurz darauf einen Fuß und schließlich noch eine Leiche und lernt die Familie Andrew Trask kennen, die in diese schrecklichen Funde verwickelt ist. Ihr Angebot, in ihrem Bootshaus zu wohnen, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind, nimmt er nur zu gern an, obwohl die Familie ihm sehr unfreundlich begegnet. Die Schwemmlandschaft, in der Hunter und die Polizei unter schwierigsten Bedingungen ermitteln müssen, tut ein Übriges zu dem schaurigen Szenario, dass diesen neuen Fall um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter umgibt.

Simon Beckett hat wiederum einen sehr spannenden Thriller geschrieben, in bester englischer Erzähltradition. Bis zum Schluss wird der Leser immer wieder aufs Neue durch die Ermittlungen überrascht und in Atem gehalten. Ein Krimi der Extraklasse, der aber auch ruhige Momente hat, in denen das Zwischenmenschliche ausgelotet wird. Und: am Ende ist Dr. Hunter verliebt!

Der fünfte Fall um Dr. Hunter – endlich!

ISBN 978-3-80525001-6, € 22,95

dieses Buch empfiehlt Ulrike Groffy


Martha Brockenbrough „Das Spiel von Liebe und Tod“

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Martha Brockenbrough "Das Spiel von Liebe und Tod"

Cleopatra und Anthony, Helena von Troja und Paris, Romeo und Julia – jeder kennt ihre Geschichten und jeder weiß, dass sie nicht gut ausgingen. Doch was niemandem klar ist: Sie alle waren lediglich Figuren in einem Spiel, das sich ein ums andere Mal wiederholt. Dahinter stecken niemand Geringeres als die Liebe und der Tod, die im ewigen Wettstreit miteinander liegen und sich nun für eine neue Runde rüsten. Von ihnen als Spieler ausgewählt wurden Flora, eine farbige Jazzsängerin aus ärmlichen Verhältnissen, und Henry, Adoptivsohn einer weißen, reichen Familie mit den besten Chancen auf gesellschaftlichen Aufstieg. Zu ihrem Unglück leben die beiden im Seattle der 30er Jahre, wo eine Liebe zwischen einem privilegierten Weißen und einer Farbigen gänzlich unmöglich scheint – und doch zieht es sie unweigerlich zueinander. Sowohl Liebe als auch Tod geben ihr Möglichstes, um das Spiel in ihrem Sinne zu beeinflussen, doch auch sie können bald nicht mehr vorhersehen, was geschehen wird. Sollte dieses Mal – allen unmöglichen Umständen zum Trotz – etwa tatsächlich zum ersten Mal die Liebe gewinnen? Oder anders gefragt: Kann die Liebe wirklich stärker sein als der Tod? Atemberaubend schön geschrieben, mit einer Handlung, die so fesselnd ist, dass man als Leser nicht mehr zur Ruhe kommt.

 Empfohlen ab 14 Jahren

 ISBN 978-3-7855-8262-6, € 18,95

dieses Buch empfiehlt Jessica Rischmüller


Isabel Abedi „Die längste Nacht“

Empfehlungen
Isabel Abedi "Die längste Nacht"

Vita hat gerade ihr Abi gemacht und fährt nun los auf die lange geplante Europa-Reise mit Ihren zwei besten Freunden. Im VW-Bus machen sich die drei auf in Richtung Italien und entfliehen so auch Vitas kaltem Elternhaus. Weit kommen Sie allerdings nicht, denn in einem Dorf in der Toskana überkommt Vita ein seltsames Déja-Vue: Sie ist sich sicher, an diesem Ort schon einmal gewesen zu sein. Sie entscheidet sich zu bleiben, um diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Und wirklich: schnell lernt sie Menschen kennen, die sie offensichtlich als Kind kannten, aber keiner will mit der Wahrheit herausrücken. Doch Vita bleibt hartnäckig und kommt schließlich hinter ihre lange verborgene eigene Geschichte…

Isabel Abedi ist wieder ein spannender Roman gelungen, der nicht nur Jugendliche in seinen Bann ziehen wird. Die Toskana als Schauplatz bringt ein tolles Sommer-Feeling und die Charaktere sind lebensnah und echt.

Unbedingt zu empfehlen! Empfohlen ab 14 Jahren.

 ISBN  978-3-401-06189-4, € 14,99

dieses Buch empfiehlt Denise Rieger


Kit de Waal „Mein Name ist Leon“

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Kit de Waal "Mein Name ist Leon"

England 1981.

Der farbige Leon ist 9 Jahre alt, als seine alleinerziehende Mutter ein weißes  Baby mit Namen Jake, zur Welt bringt. Kurz darauf wird Mutter Carol, gänzlich überfordert vom Leben, von einer heftigen Depression erfasst.

Sie hütet meist schlafend das Bett und Leon kümmert sich derweil voller Zuneigung um seinen kleinen Bruder. Irgendwann wird jedoch das Sozialamt aufmerksam und trennt die Familie.

Jake und Leon bekommen eine Pflegemutter, Maureen. Alles scheint gut zu werden, doch dann wird der weiße Jake adoptiert und Leon bleibt allein zurück. Ein farbiges Kind hat kaum eine Chance auf Adoption.

Die gutherzige doch schwerkranke Maureen und die Sozialarbeiter versprechen ihm immer wieder, dass er Mutter und Bruder wiedersehen wird.

Doch Leon fühlt sich schlecht behandelt und unverstanden, Verzweiflung und Wut gären in ihm. Er will gegen das vermeintliche Unrecht ankämpfen.

Aus Protest stiehlt er Geld aus Maureens Portmonee und plant, seinen Bruder eines Tages zu sich zu holen und sich um ihn zu kümmern.

Die Thematik der Rassendiskriminierung im England der frühen 80er Jahre wird in die Geschichte mit eingeflochten. Leon gerät in eine Straßenschlacht, als er sich aufmacht, um seinen Bruder zu holen…

Als Leser leidet und fühlt man mit Leon, dessen Leben aus den Fugen geraten ist. Das Geschehen wird konsequent und sehr stilsicher aus Sicht und in der Sprache von Leon erzählt.

Dadurch ist der Roman unglaublich authentisch und berührend, hin und wieder lässt einen Leon’s kindliche Naivität auch schmunzeln.

Und so viel sei verraten:

Das Ende des Romans lässt die Hoffnung zu, dass Leons Weg eine positive Richtung nehmen wird.

Ein wunderbares und packendes Buch!

ISBN 978-3-49927230-1, € 14,99

dieses Buch empfiehlt Mirjam Dralle